Das Filmprogramm zeigt, wie die turbulente Geschichte des Iran seine Gegenwart weiter prägt. Für viele Iraner:innen ist die Angst aus dem Iran-Irak-Krieg in den 1980er-Jahren nie gewichen — sie hallt nach und bricht nun unter der neuen militärischen Eskalation wieder aus. Doch Irans jüngere Geschichte ist nicht nur von Krieg gezeichnet, sondern auch von anhaltendem Widerstand. Die Proteste waren und sind der Versuch, Bürgerrechte auszuhandeln, Sichtbarkeit zu erkämpfen und Visionen einer anderen Zukunft zu entwickeln. Der aktuelle Krieg stört diese Prozesse. Er lenkt ab, verschärft Kontrollen und stärkt ein Regime, das Krisen zur Machtsicherung nutzt. Die vier Filme im Programm oszillieren zwischen vererbter Angst und gelebtem Widerstand und rücken Stimmen ins Zentrum, die sich trotz der äußeren und inneren Gewalt Gehör verschaffen.
Kurator:innen: Afsun Moshiry, in Zusammenarbeit mit Parisa Shams und Mokhtar Namdar
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42. Kurzfilm Festival Hamburg
Voices: Recurring Echoes from Iran
Das Filmprogramm zeigt, wie die turbulente Geschichte des Iran seine Gegenwart weiter prägt. Für viele Iraner:innen ist die Angst aus dem Iran-Irak-Krieg in den 1980er-Jahren nie gewichen — sie hallt nach und bricht nun unter der neuen militärischen Eskalation wieder aus. Doch Irans jüngere Geschichte ist nicht nur von Krieg gezeichnet, sondern auch von anhaltendem Widerstand. Die Proteste waren und sind der Versuch, Bürgerrechte auszuhandeln, Sichtbarkeit zu erkämpfen und Visionen einer anderen Zukunft zu entwickeln. Der aktuelle Krieg stört diese Prozesse. Er lenkt ab, verschärft Kontrollen und stärkt ein Regime, das Krisen zur Machtsicherung nutzt. Die vier Filme im Programm oszillieren zwischen vererbter Angst und gelebtem Widerstand und rücken Stimmen ins Zentrum, die sich trotz der äußeren und inneren Gewalt Gehör verschaffen.
Kurator:innen: Afsun Moshiry, in Zusammenarbeit mit Parisa Shams und Mokhtar Namdar