Inmitten des Donaudeltas liegt im südöstlichen Rumänien Tichileşti, die letzte Leprastation Europas. 1928 wurde hier auf den Grundmauern eines verlassenen Klosters das Lepra-Hospital errichtet. Heute leben dort, von der Welt vergessen, nur noch achtundzwanzig PatientInnen. Trotz Prothesen, Verfall und Tod haben sie sich ein Stück Spaß am Leben bewahrt. Wenn im Mai die Musikanten kommen, schwingt auch der letzte sein Holzbein. „Mich hat in Tichileşti am meisten verwundert, wie wenig diese Leute trotz ihrer Gebrechen und der jahrelangen Isolierung zu Patienten mutiert sind. Sie sind in erster Linie Männer und Frauen geblieben, die mit allen Wassern gewaschen sind.“ (A. Schwartz)
Inmitten des Donaudeltas liegt im südöstlichen Rumänien Tichileşti, die letzte Leprastation Europas. 1928 wurde hier auf den Grundmauern eines verlassenen Klosters das Lepra-Hospital errichtet. Heute leben dort, von der Welt vergessen, nur noch achtundzwanzig PatientInnen. Trotz Prothesen, Verfall und Tod haben sie sich ein Stück Spaß am Leben bewahrt. Wenn im Mai die Musikanten kommen, schwingt auch der letzte sein Holzbein. „Mich hat in Tichileşti am meisten verwundert, wie wenig diese Leute trotz ihrer Gebrechen und der jahrelangen Isolierung zu Patienten mutiert sind. Sie sind in erster Linie Männer und Frauen geblieben, die mit allen Wassern gewaschen sind.“ (A. Schwartz)