VARIETÉ zählt zu den deutschen Filmerfolgen des Jahres 1925. Das Eifersuchtsdrama mit den Stars Emil Jannings und Lya de Putti bereitete für Regisseur E. A. Dupont und viele der Mitwirkenden den Weg nach Hollywood. Auch durch die berühmte „entfesselte Kamera“ von Karl Freund genießt der Film noch heute Weltruf. Im Jahr 2014 erfolgte eine aufwendige Restaurierung durch die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. VARIETÉ erzählt die tragische Geschichte des Mörders „Boss“ Huller, der nach zehn Jahren Haft die Aussicht auf eine Begnadigung bekommt. Dafür muss er das Schweigen über seine Tat beenden. Gesühnt schildert er dem Gefängnisdirektor seine Geschichte, die im Film in Rückblenden erzählt wird: Boss, einstmals ein berühmter Trapezkünstler, ist nach einem Unfall zum Schaubudenbesitzer auf der Reeperbahn abgestiegen. Für die verführerische Tänzerin Berta-Marie verlässt er Frau und Kind. Doch diese beginnt mit dem Artisten Artinelli eine Affäre. Rasend vor Eifersucht ermordet Boss seinen Nebenbuhler… Für die Aufführung in den Vereinigten Staaten wurde der Film „entschärft“ und auf das Eifersuchtsdrama reduziert – der Umstand, dass Jannings‘ Figur bereits verheiratet war und nun mit Lya de Putti in „wilder Ehe“ lebte, konnte dem dortigen Publikum nicht zugemutet werden.
Der Klassiker der Zirkus- und Artistenfilme (mit schwingender und stürzender Kamera) wird vertont von Ulrich Kodjo Wendt (Akkordeon) und Hans-Christoph Hartmann (Saxophon). Sie bieten zu diesem Film eine neue facettenreiche Live-Musikbegleitung zwischen Komposition und Improvisation. Die beiden Musiker führen das Publikum mit verschieden Leitmotiven durch den Film und zeichnen mit vielen akustischen Effekten ein musikalisches Bild der drei Episoden in drei unterschiedlichen Kulturkreisen.
VARIETÉ zählt zu den deutschen Filmerfolgen des Jahres 1925. Das Eifersuchtsdrama mit den Stars Emil Jannings und Lya de Putti bereitete für Regisseur E. A. Dupont und viele der Mitwirkenden den Weg nach Hollywood. Auch durch die berühmte „entfesselte Kamera“ von Karl Freund genießt der Film noch heute Weltruf. Im Jahr 2014 erfolgte eine aufwendige Restaurierung durch die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. VARIETÉ erzählt die tragische Geschichte des Mörders „Boss“ Huller, der nach zehn Jahren Haft die Aussicht auf eine Begnadigung bekommt. Dafür muss er das Schweigen über seine Tat beenden. Gesühnt schildert er dem Gefängnisdirektor seine Geschichte, die im Film in Rückblenden erzählt wird: Boss, einstmals ein berühmter Trapezkünstler, ist nach einem Unfall zum Schaubudenbesitzer auf der Reeperbahn abgestiegen. Für die verführerische Tänzerin Berta-Marie verlässt er Frau und Kind. Doch diese beginnt mit dem Artisten Artinelli eine Affäre. Rasend vor Eifersucht ermordet Boss seinen Nebenbuhler… Für die Aufführung in den Vereinigten Staaten wurde der Film „entschärft“ und auf das Eifersuchtsdrama reduziert – der Umstand, dass Jannings‘ Figur bereits verheiratet war und nun mit Lya de Putti in „wilder Ehe“ lebte, konnte dem dortigen Publikum nicht zugemutet werden.
Der Klassiker der Zirkus- und Artistenfilme (mit schwingender und stürzender Kamera) wird vertont von Ulrich Kodjo Wendt (Akkordeon) und Hans-Christoph Hartmann (Saxophon). Sie bieten zu diesem Film eine neue facettenreiche Live-Musikbegleitung zwischen Komposition und Improvisation. Die beiden Musiker führen das Publikum mit verschieden Leitmotiven durch den Film und zeichnen mit vielen akustischen Effekten ein musikalisches Bild der drei Episoden in drei unterschiedlichen Kulturkreisen.