The Punk Syndrome

  • GenreDokumentarfilm
  • RegieJukka Kärkkäinen, Jani-Petteri Passi
  • LandFI
  • Jahr2012
  • Länge85 min
  • SpracheOmU
  • Websitevisit

Sie sind laut, sie sind Punks und sie werden Finnland beim Eurovision Song Contest am 23.05. vertreten: Die Punkband Pertti Kurikkan Nimipäivät (Pertti Kurikkas Namenstag) hat den Vorentscheid gewonnen. Drei von vier Bandmitgliedern haben das Down-Syndrom, ein weiteres Mitglied ist Autist. Damit leistet Finnland einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Inklusion. Der mehrfach preisgekrönte Film begleitet den kreativen und persönlichen Schaffensprozess der Band. Sie sind bei den Proben zu sehen, zu Hause und auch bei ihren Konzerten. Dabei wird deutlich: Musik ist mehr als ein Hobby für die vier, sie nehmen ihre Auftritte sehr ernst.

PKN spielte bereits Konzerte im ganzen Land, auch in anderen Ländern gingen sie auf Tour, darunter auch in Deutschland. Thematisch wird in der Musik alles verarbeitet, was die Bandmitglieder Pertti Kurikka an der Gitarre, Toni Välitalo am Schlagzeug, Sami Helle am Bass und Sänger Kari Aalto im Alltag beschäftigt. „I don’t want to live in a group home. I don’t want to live in an institution“, schreit Kari unter vollem Körpereinsatz dem Publikum entgegen und bekommt positives Feedback von der Menge. Es geht den Musikern um den Punk, darum zu sagen, was gesagt werden muss, darum, Spaß an der Sache zu haben, und am Ende auch darum, dass jeder Mensch „a little respect and equality in (his) life“ braucht.

„Wir rebellieren gegen die Gesellschaft auf verschiedenen Wegen“, sagte Bassist Sami Helle der britischen Zeitung The Guardian, „aber die Menschen sollten nicht aus Mitleid für die Band stimmen. Wir sind nicht so viel anders wie die anderen – wir sind nur normale Typen mit einer geistigen Behinderung.“

The Punk Syndrome

Jukka Kärkkäinen, Jani-Petteri Passi, FI 2012, 85min, OmU

Sie sind laut, sie sind Punks und sie werden Finnland beim Eurovision Song Contest am 23.05. vertreten: Die Punkband Pertti Kurikkan Nimipäivät (Pertti Kurikkas Namenstag) hat den Vorentscheid gewonnen. Drei von vier Bandmitgliedern haben das Down-Syndrom, ein weiteres Mitglied ist Autist. Damit leistet Finnland einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Inklusion. Der mehrfach preisgekrönte Film begleitet den kreativen und persönlichen Schaffensprozess der Band. Sie sind bei den Proben zu sehen, zu Hause und auch bei ihren Konzerten. Dabei wird deutlich: Musik ist mehr als ein Hobby für die vier, sie nehmen ihre Auftritte sehr ernst.

PKN spielte bereits Konzerte im ganzen Land, auch in anderen Ländern gingen sie auf Tour, darunter auch in Deutschland. Thematisch wird in der Musik alles verarbeitet, was die Bandmitglieder Pertti Kurikka an der Gitarre, Toni Välitalo am Schlagzeug, Sami Helle am Bass und Sänger Kari Aalto im Alltag beschäftigt. „I don’t want to live in a group home. I don’t want to live in an institution“, schreit Kari unter vollem Körpereinsatz dem Publikum entgegen und bekommt positives Feedback von der Menge. Es geht den Musikern um den Punk, darum zu sagen, was gesagt werden muss, darum, Spaß an der Sache zu haben, und am Ende auch darum, dass jeder Mensch „a little respect and equality in (his) life“ braucht.

„Wir rebellieren gegen die Gesellschaft auf verschiedenen Wegen“, sagte Bassist Sami Helle der britischen Zeitung The Guardian, „aber die Menschen sollten nicht aus Mitleid für die Band stimmen. Wir sind nicht so viel anders wie die anderen – wir sind nur normale Typen mit einer geistigen Behinderung.“