Antrieb, diesen Dokumentarfilm zu machen, der die Entstehung eines Spielfilms begleitet, war für das kleine Team um Regisseur Bernd Schoch laut Eigenaussage die Abenteuerlust. Sie folgten ihrem Professor Didi Danquart zum Dreh seines Films „Offset“ nach Bukarest und nahmen dafür eine 36stündige Busfahrt in Kauf. Gespickt mit Interviews des „Offset“-Teams und (teils lakonischen) Aufnahmen des Alltagslebens in Bukarest erfährt man so einiges über den EU-Beitrittskandidaten. Zu Wort kommen, neben Regisseur Didi Danquart, unter anderem Manfred Zapatka, Katharina Thalbach oder Alexandra Maria Lara, die natürlich etwas über den Film erzählen, aber auch über sich selber und ihre Verbindung zu Rumänien bzw. ihre Erwartungen an dieses für viele fremde Land. Dabei reflektiert der Dokumentarfilm den Inhalt des Spielfilms, in dem es um den „Culture Clash“ zwischen Rumänen und Deutschen geht, erzählt anhand einer Dreiecksliebesgeschichte. Der Film ist aber mehr als ein Making Of, da er ein facettenreiches Bild von Menschen und Land entwirft. Behende spielt Bernd Schoch mit den verschiedenen Ebenen des Films ebenso wie mit dem Doku-Genre und so ist ONSET/OFFSET auch ein Film über Kommunikation und Verständigung, wobei der Hintergrund des Regisseurs als ausgebildeter Kommunikationselektroniker und Student der Medienkunst eine Rolle gespielt haben dürfte. „Meine ständigen Zweifel an dem, was ich tue, meiner Obsession, dem Filme machen, möchte ich auf die Spur kommen.
Ein Dokumentarfilm über einen Spielfilm. Gerade in Dokumentarfilmkreisen spricht man immer über Authentizität, über Wirklichkeit und Fiction, über das Echte und Unechte. Was treibt mich dazu, dokumentarisch zu arbeiten und nicht mit Schauspielern. Inszeniert wird in beiden Fällen. Im Einen mehr als im Anderen.“ (Bernd Schoch)
Der Filmemacher wird anwesend sein.
Hamburg Premiere
Onset/Offset
Bernd Schoch, DE 2006, 77min
Antrieb, diesen Dokumentarfilm zu machen, der die Entstehung eines Spielfilms begleitet, war für das kleine Team um Regisseur Bernd Schoch laut Eigenaussage die Abenteuerlust. Sie folgten ihrem Professor Didi Danquart zum Dreh seines Films „Offset“ nach Bukarest und nahmen dafür eine 36stündige Busfahrt in Kauf. Gespickt mit Interviews des „Offset“-Teams und (teils lakonischen) Aufnahmen des Alltagslebens in Bukarest erfährt man so einiges über den EU-Beitrittskandidaten. Zu Wort kommen, neben Regisseur Didi Danquart, unter anderem Manfred Zapatka, Katharina Thalbach oder Alexandra Maria Lara, die natürlich etwas über den Film erzählen, aber auch über sich selber und ihre Verbindung zu Rumänien bzw. ihre Erwartungen an dieses für viele fremde Land. Dabei reflektiert der Dokumentarfilm den Inhalt des Spielfilms, in dem es um den „Culture Clash“ zwischen Rumänen und Deutschen geht, erzählt anhand einer Dreiecksliebesgeschichte. Der Film ist aber mehr als ein Making Of, da er ein facettenreiches Bild von Menschen und Land entwirft. Behende spielt Bernd Schoch mit den verschiedenen Ebenen des Films ebenso wie mit dem Doku-Genre und so ist ONSET/OFFSET auch ein Film über Kommunikation und Verständigung, wobei der Hintergrund des Regisseurs als ausgebildeter Kommunikationselektroniker und Student der Medienkunst eine Rolle gespielt haben dürfte. „Meine ständigen Zweifel an dem, was ich tue, meiner Obsession, dem Filme machen, möchte ich auf die Spur kommen.
Ein Dokumentarfilm über einen Spielfilm. Gerade in Dokumentarfilmkreisen spricht man immer über Authentizität, über Wirklichkeit und Fiction, über das Echte und Unechte. Was treibt mich dazu, dokumentarisch zu arbeiten und nicht mit Schauspielern. Inszeniert wird in beiden Fällen. Im Einen mehr als im Anderen.“ (Bernd Schoch)