Music from the Moon

Dokumentarfilmwoche Hamburg
Hamburg Premiere
  • GenreDokumentarfilm
  • RegieCarsten Christochowitz, Christian Hund, Uwe Wältring
  • LandDE
  • Jahr2009
  • Länge90 min
  • FormatDigi-Beta

„Im Jahre 2006 brachen die Münsteraner Mediendesigner Carsten Christochowitz, Christian Hund (selber, unter seinem Alter Ego Herr Hund bei „Omaha Records“ unter Vertrag stehender Musiker) und Uwe Wältring, zusammen mit dem multinationalen „Hypno Theatre“, bestehend aus Hjörleifur Jónsson (Leiter / Musiker, Island), Magdalena Mayas (Musikerin, Tschechien), Jan Terstegen (Musiker, Deutschland), Ravi Srinivasan (Musiker, Indien), Frances Jane Ball (Puppenspielerin, England) und Mandy Burton (Puppenspielerin, England) nach Island und Grönland auf, um die dortigen Grundschulen mit ihrem Stück MUSIC FROM THE MOON zu bespielen.
In dessen nordischer Heimat lernten die Filmemacher und das Ensemble, bedingt durch die zahlreichen kulturellen Verbindungen ihres isländisch-künstlerischen Leiters Hjörleifur Jónsson, die dortigen (Indie-) Musikszenen näher kennen, darunter die inzwischen zur nächsten Björk mutierte Emilíana Torrini („Jungle drum“), Islands next big thing Benni Hemm Hemm und Grönlands local heroes Naneruaq und Ole Kristiansen. Es ist irgendwie beruhigend, dass selbst Isländer Eislandschaften noch beeindruckend finden. Hjörleifur Jónsson, Leiter des „Hypno Theatre“, sitzt inmitten der Eisberge von Aasiaat, Grönland und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: „This is amazing …“ Mit diesen pittoresken Einstellungen beginnt und endet dieser SCENIC DOCUMENTARY FILM ABOUT MUSIC IN ICELAND AND GREENLAND – dazwischen hat sich das, was eigentlich bloß ein Werbefilm über das sowohl akustisch wie visuell auf hohem Niveau spielende „Hypno Theatre“ hatte werden sollen, in beeindruckenden Bildern an eben diesem „Amazing …“ abgearbeitet: Dass es eine vitale Musikszene in Island gibt, ist nicht erst seit Björk und Sigur Rós bekannt, aber Musik aus diesem weißen Fleck auf der Landkarte, den man trotz seiner Größe irgendwie ständig übersieht? Grönländischer Pop?

Hierin liegt der besondere Reiz von MUSIC FROM THE MOON: Er gewinnt nicht nur der isländischen (Indie-) Musikszene neue Sa/eiten ab, sondern wagt es auch konsequent, sich zur Mitte des Films aus der beschaulichen Geysir-Idylle zu verabschieden und den Fokus auf ausgerechnet Grönland zu legen, dessen Name „Grünland“ angesichts der Klimaerwärmung bald sichtbare Folgen nach sich ziehen dürfte….“
(aus dem Filmblog: www.unverstaendliches gespraech.wordpress.com)

Mit den Musikern Emilíana Torrini, Benni Hemm Hemm, Dagur Kári u.v.a.

Die Filmemacher werden anwesend sein.

Dokumentarfilmwoche Hamburg
Hamburg Premiere

Music from the Moon

Carsten Christochowitz, Christian Hund, Uwe Wältring, DE 2009, 90min

„Im Jahre 2006 brachen die Münsteraner Mediendesigner Carsten Christochowitz, Christian Hund (selber, unter seinem Alter Ego Herr Hund bei „Omaha Records“ unter Vertrag stehender Musiker) und Uwe Wältring, zusammen mit dem multinationalen „Hypno Theatre“, bestehend aus Hjörleifur Jónsson (Leiter / Musiker, Island), Magdalena Mayas (Musikerin, Tschechien), Jan Terstegen (Musiker, Deutschland), Ravi Srinivasan (Musiker, Indien), Frances Jane Ball (Puppenspielerin, England) und Mandy Burton (Puppenspielerin, England) nach Island und Grönland auf, um die dortigen Grundschulen mit ihrem Stück MUSIC FROM THE MOON zu bespielen.
In dessen nordischer Heimat lernten die Filmemacher und das Ensemble, bedingt durch die zahlreichen kulturellen Verbindungen ihres isländisch-künstlerischen Leiters Hjörleifur Jónsson, die dortigen (Indie-) Musikszenen näher kennen, darunter die inzwischen zur nächsten Björk mutierte Emilíana Torrini („Jungle drum“), Islands next big thing Benni Hemm Hemm und Grönlands local heroes Naneruaq und Ole Kristiansen. Es ist irgendwie beruhigend, dass selbst Isländer Eislandschaften noch beeindruckend finden. Hjörleifur Jónsson, Leiter des „Hypno Theatre“, sitzt inmitten der Eisberge von Aasiaat, Grönland und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: „This is amazing …“ Mit diesen pittoresken Einstellungen beginnt und endet dieser SCENIC DOCUMENTARY FILM ABOUT MUSIC IN ICELAND AND GREENLAND – dazwischen hat sich das, was eigentlich bloß ein Werbefilm über das sowohl akustisch wie visuell auf hohem Niveau spielende „Hypno Theatre“ hatte werden sollen, in beeindruckenden Bildern an eben diesem „Amazing …“ abgearbeitet: Dass es eine vitale Musikszene in Island gibt, ist nicht erst seit Björk und Sigur Rós bekannt, aber Musik aus diesem weißen Fleck auf der Landkarte, den man trotz seiner Größe irgendwie ständig übersieht? Grönländischer Pop?

Hierin liegt der besondere Reiz von MUSIC FROM THE MOON: Er gewinnt nicht nur der isländischen (Indie-) Musikszene neue Sa/eiten ab, sondern wagt es auch konsequent, sich zur Mitte des Films aus der beschaulichen Geysir-Idylle zu verabschieden und den Fokus auf ausgerechnet Grönland zu legen, dessen Name „Grünland“ angesichts der Klimaerwärmung bald sichtbare Folgen nach sich ziehen dürfte….“
(aus dem Filmblog: www.unverstaendliches gespraech.wordpress.com)

Mit den Musikern Emilíana Torrini, Benni Hemm Hemm, Dagur Kári u.v.a.

Die Filmemacher werden anwesend sein.