Ein Wohnblock in Hamburg-Billstedt – kein gutes Pflaster, um dort aufzuwachsen. Die Jugendlichen geben einen sehr ehrlichen, offenen Einblick in ihren rauen Alltag. Drei Jahre lang begleitete Caroline Picker Jugendliche und junge Erwachsene in einem Wohnblock im Hamburger Stadtteil Billstedt, Der „Bunker”, wie ihn die Bewohner nennen, ist ein Ghetto für Roma, Polen, Türken, Afghanen und eine Handvoll Deutscher. Wer dort aufwächst, darf keine großen Ansprüche an das Leben stellen. Ihr Alltag wird von Schulabbrüchen, Drogen und Kriminalität beherrscht. Träume haben die Jugendlichen dennoch. Sie geben intime Einblicke in ihren Alltag und zeigen sich von einer Seite, die nur wenig den gängigen Gangsterklischees entspricht. Sie sprechen über Schule, Liebe, Zukunftspläne und ihren Wunsch, ein glückliches Leben zu führen. Da geschieht in ihrem direkten Umfeld der Ehrenmord an Morsal O.
Frauen mit Migrationshintergrund geben Einblick in ihre Welt zwischen verschiedenen Kulturen. Die Protagonistinnen erzählen von ihren Erfahrungen und Konflikten, von der Balance zwischen unterschiedlichen Rollenerwartungen und von Lebenssituationen, die das Leben in einer multikulturellen Gesellschaft vielschichtig hinterfragen.
Die Filmemacherin wird anwesend sein.
Dokumentarfilmwoche Hamburg
Hamburg Premiere
Das Leben ist wie ein Schwert
Caroline Picker, DE 2009, 90min
Ein Wohnblock in Hamburg-Billstedt – kein gutes Pflaster, um dort aufzuwachsen. Die Jugendlichen geben einen sehr ehrlichen, offenen Einblick in ihren rauen Alltag. Drei Jahre lang begleitete Caroline Picker Jugendliche und junge Erwachsene in einem Wohnblock im Hamburger Stadtteil Billstedt, Der „Bunker”, wie ihn die Bewohner nennen, ist ein Ghetto für Roma, Polen, Türken, Afghanen und eine Handvoll Deutscher. Wer dort aufwächst, darf keine großen Ansprüche an das Leben stellen. Ihr Alltag wird von Schulabbrüchen, Drogen und Kriminalität beherrscht. Träume haben die Jugendlichen dennoch. Sie geben intime Einblicke in ihren Alltag und zeigen sich von einer Seite, die nur wenig den gängigen Gangsterklischees entspricht. Sie sprechen über Schule, Liebe, Zukunftspläne und ihren Wunsch, ein glückliches Leben zu führen. Da geschieht in ihrem direkten Umfeld der Ehrenmord an Morsal O.
Frauen mit Migrationshintergrund geben Einblick in ihre Welt zwischen verschiedenen Kulturen. Die Protagonistinnen erzählen von ihren Erfahrungen und Konflikten, von der Balance zwischen unterschiedlichen Rollenerwartungen und von Lebenssituationen, die das Leben in einer multikulturellen Gesellschaft vielschichtig hinterfragen.