Haubi

Der Dokumentarfilmsalon präsentiert:
  • GenreDokumentarfilm
  • RegieNizan Kasper
  • LandDE
  • Jahr2025
  • Länge47 min
  • SprachedF

Nicht nur in Hamburg antwortet die Politik auf soziale und gesellschaftliche Probleme mit (dem Ruf nach) mehr Polizei. Allein die Task-Force Drogen hat in den vergangenen Jahren jeweils etwa 150.000 Arbeitsstunden bei sehr überschaubaren Erfolgen verbraucht während soziale Einrichtungen stets um ihre weitere Finanzierung bangen oder schließen müssen. Um diesem Missverhältnis etwas entgegen zu setzen haben sich Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Wohnungslosen- und Drogenhilfe, Stadtteilinitiativen und Andere zusammengetan und treten mit Filmvorführungen, Fachtag und Podiumsdiskussion in die Öffentlichkeit.

Am Haubi, dem Hamburger Hauptbahnhof, begegnen sich der Filmemacher Nizan Kasper und Noah, 18 Jahre alt, trans, heroinabhängig und mit einer Liebe zu Goth, Punk und Anime. Aus ihrer gemeinsamen Zeit entsteht ein Porträt, das Gespräche, Musik, genaue Topografie und analoge Fotografien mit grobkörnigen Schwarz-Weiß-Standbildern, Split­screens und rohen Handkameraaufnahmen zu einer experimentellen Form fügt. Indem HAUBI seine eigenen Produktionsbedingungen reflektiert, entsteht ein ebenso transparenter wie empathischer Dokumentarfilm über Fragen nach Repräsentation, Nähe und Vertrauen.

Im Anschluß Diskussion.

Protokoll Duisburger Filmwoche

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Der Dokumentarfilmsalon präsentiert:

Haubi

Nizan Kasper, DE 2025, 47min

Nicht nur in Hamburg antwortet die Politik auf soziale und gesellschaftliche Probleme mit (dem Ruf nach) mehr Polizei. Allein die Task-Force Drogen hat in den vergangenen Jahren jeweils etwa 150.000 Arbeitsstunden bei sehr überschaubaren Erfolgen verbraucht während soziale Einrichtungen stets um ihre weitere Finanzierung bangen oder schließen müssen. Um diesem Missverhältnis etwas entgegen zu setzen haben sich Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Wohnungslosen- und Drogenhilfe, Stadtteilinitiativen und Andere zusammengetan und treten mit Filmvorführungen, Fachtag und Podiumsdiskussion in die Öffentlichkeit.

Am Haubi, dem Hamburger Hauptbahnhof, begegnen sich der Filmemacher Nizan Kasper und Noah, 18 Jahre alt, trans, heroinabhängig und mit einer Liebe zu Goth, Punk und Anime. Aus ihrer gemeinsamen Zeit entsteht ein Porträt, das Gespräche, Musik, genaue Topografie und analoge Fotografien mit grobkörnigen Schwarz-Weiß-Standbildern, Split­screens und rohen Handkameraaufnahmen zu einer experimentellen Form fügt. Indem HAUBI seine eigenen Produktionsbedingungen reflektiert, entsteht ein ebenso transparenter wie empathischer Dokumentarfilm über Fragen nach Repräsentation, Nähe und Vertrauen.

Im Anschluß Diskussion.

Protokoll Duisburger Filmwoche