Schwarze Häuser

  • GenreDokumentarfilm
  • RegieKatrin Sikora
  • LandD
  • Jahr2026
  • Länge85 min
  • Websitevisit

Zwischen den 1950er und 1980er Jahren wurden in Deutschland Millionen von Kinder in sogenannte Kurheime verschickt. Das Ziel war Heilung und Erholung. Doch stattdessen erlebten viele Zwangsmedikation, Demütigung und systematische Gewalt. Zahlreiche Verschickungskinder kehrten traumatisiert zurück – unter ihnen die Bestsellerautorin Sabine Ludwig und der Aktivist Detlef Lichtrauter. „Schwarze Häuser“ macht die strukturelle Gewalt dieses vermeintlichen „Heilsystems“ sichtbar. Der Film beleuchtet die lange verdrängten Erfahrungen durch intime Zeitzeugenberichte und Archivmaterial, verflochten mit der Familiengeschichte der Regisseurin.
Parallel dazu bringt das Jugendensemble des Jungen Deutschen Theaters Berlin ein Stück auf die Bühne, das auf Originaldokumenten und Erinnerungen basiert. Die künstlerische Auseinandersetzung der Regisseurin eröffnet einen generationsübergreifenden Dialog über Schweigen, Macht und institutionalisierte Gewalt – Themen, die erschreckend relevant sind.

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Schwarze Häuser

Katrin Sikora, D 2026, 85min

Zwischen den 1950er und 1980er Jahren wurden in Deutschland Millionen von Kinder in sogenannte Kurheime verschickt. Das Ziel war Heilung und Erholung. Doch stattdessen erlebten viele Zwangsmedikation, Demütigung und systematische Gewalt. Zahlreiche Verschickungskinder kehrten traumatisiert zurück – unter ihnen die Bestsellerautorin Sabine Ludwig und der Aktivist Detlef Lichtrauter. „Schwarze Häuser“ macht die strukturelle Gewalt dieses vermeintlichen „Heilsystems“ sichtbar. Der Film beleuchtet die lange verdrängten Erfahrungen durch intime Zeitzeugenberichte und Archivmaterial, verflochten mit der Familiengeschichte der Regisseurin.
Parallel dazu bringt das Jugendensemble des Jungen Deutschen Theaters Berlin ein Stück auf die Bühne, das auf Originaldokumenten und Erinnerungen basiert. Die künstlerische Auseinandersetzung der Regisseurin eröffnet einen generationsübergreifenden Dialog über Schweigen, Macht und institutionalisierte Gewalt – Themen, die erschreckend relevant sind.