Der Film begleitet die Demokratiekampagne „Freedom Bus“, die der in München lebende Deutsch-Ägypter Ashraf el-Sharkawy direkt nach den Ereignissen auf dem Kairoer Tahrir-Platz 2011 ins Leben ruft. 6 Monate reist Ashraf mit einer Gruppe von Ehrenamtlichen durch ganz Ägypten, wirbt für das Modell der Demokratie und klärt über Gewaltenteilung, freie Wahlen und Minderheitenrechte auf.
Nach den neuerlichen Umwälzungen in Ägypten zeigt die Dokumentation deutlich auf, vor welchen Problemen dieses Land steht. Dass es im Sommer 2013, erneut zu Protesten kam, dass die Ägypter sich auflehnten gegen Präsident Mursis Autokratie, dass sie nicht länger warten wollten und seinen Sturz herbei zwangen, hält Ashraf El-Sharkawy für ein gutes Zeichen. Noch ist unklar, wohin die Reise in Ägypten geht. Doch zweifellos haben die Bürger gelernt, dass es auch und vor allem auf sie ankommt. Aber zu unterschiedlich sind die muslimischen Gesellschaften, aus denen sie erzählen. Und es verbindet sie auch keine frühlingshafte Aufbruchstimmung, es sei denn, man legt den düsteren deutschen Frühling 2013 als Maßstab an.
Was man sieht, sind meist enttäuschte Hoffnungen – und ganz unterschiedliche Antworten darauf.Beim Filmfest München 2013 wurde „Freedom Bus“ mit dem Publikumspreis und dem One Future-Award prämiert.
Hamburg Premiere
Freedom Bus
Fatima Geza Abdollahyan, DE 2013, 91min, OmU
Der Film begleitet die Demokratiekampagne „Freedom Bus“, die der in München lebende Deutsch-Ägypter Ashraf el-Sharkawy direkt nach den Ereignissen auf dem Kairoer Tahrir-Platz 2011 ins Leben ruft. 6 Monate reist Ashraf mit einer Gruppe von Ehrenamtlichen durch ganz Ägypten, wirbt für das Modell der Demokratie und klärt über Gewaltenteilung, freie Wahlen und Minderheitenrechte auf.
Nach den neuerlichen Umwälzungen in Ägypten zeigt die Dokumentation deutlich auf, vor welchen Problemen dieses Land steht. Dass es im Sommer 2013, erneut zu Protesten kam, dass die Ägypter sich auflehnten gegen Präsident Mursis Autokratie, dass sie nicht länger warten wollten und seinen Sturz herbei zwangen, hält Ashraf El-Sharkawy für ein gutes Zeichen. Noch ist unklar, wohin die Reise in Ägypten geht. Doch zweifellos haben die Bürger gelernt, dass es auch und vor allem auf sie ankommt. Aber zu unterschiedlich sind die muslimischen Gesellschaften, aus denen sie erzählen. Und es verbindet sie auch keine frühlingshafte Aufbruchstimmung, es sei denn, man legt den düsteren deutschen Frühling 2013 als Maßstab an.
Was man sieht, sind meist enttäuschte Hoffnungen – und ganz unterschiedliche Antworten darauf.Beim Filmfest München 2013 wurde „Freedom Bus“ mit dem Publikumspreis und dem One Future-Award prämiert.