Die 1978 gegründeten DESCENDENTS schufen zusammen mit Bands wie Bad Religion oder Circle Jerks ein neues Teil-Genre im Punk/Hardcore. Als Milo Aukerman in den Achtzigern die DESCENDENTS verließ, stampften die verbliebenen Mitglieder um Bill Stevenson die Nachfolgeband ALL aus dem Boden. Für ihren Film haben die Regisseure tief in den Archiven gegraben und dabei knapp 40 Interviews aus über 30 Jahren Bandhistorie zusammengetragen. Außerdem baten sie die Fans vor einem Jahr, als der Film noch in der Produktionsphase war, Fotografien und Videomaterial für „Filmage“ zu spenden.
Die Besetzung bestand zunächst aus den drei Mitgliedern Tony Lombardo (Gitarre), Frank Navetta (Bass) und Bill Stevenson (Schlagzeug). Im Jahr 1979 spielten sie ihre erste 7″-EP Ride the wild ein. Mit Milo Aukerman fanden sie einen festen Sänger, mit dem sie im Jahr 1980 ihre zweite 7″ EP Fat aufnahmen. Ihr erstes Album Milo Goes To College veröffentlichten sie 1982. Nach der darauffolgenden Tour gingen die Bandmitglieder getrennte Wege. Schlagzeuger Bill Stevenson spielte kurze Zeit bei Black Flag, bevor die Band 1985 wieder ins Studio ging, um ihren zweiten Longplayer I Don’t Want to Grow Up aufzunehmen. Nach einem weiteren Album, Enjoy (1986), verließen Lombardo und Navetta die Band. Ersetzt wurden sie durch Karl Alvarez (Bass) und Stephen Egerton (Gitarre). Mit dieser Besetzung nahmen die Descendents 1987 ihr viertes Studioalbum ALL auf. Nach einer Tour trennten sich die Descendents ein zweites Mal, da Milo sein Studium in Biologie fortsetzte. Der Rest der Band formierte sich mit Dave Smalley (DYS, Dag Nasty) neu und veröffentlichte als ALL sein nächstes Album. 1996 fand Milo wieder zur Band zurück und die Descendents veröffentlichten das Album Everything Sucks bei Epitaph Records. Nach einer weiteren langjährigen Pause, in der die Band wieder als ALL (diesmal mit Chad Price als Sänger) weitermachte, kamen die Descendents 2004 wieder zusammen und veröffentlichten bei Fat Wreck Chords das Album Cool To Be You und die EP ‚merican.
Hamburg Premiere
Filmage: The Story of Descendents / All
Matt Riggle, Deedle LaCour, USA 2013, 90min, OV
Die 1978 gegründeten DESCENDENTS schufen zusammen mit Bands wie Bad Religion oder Circle Jerks ein neues Teil-Genre im Punk/Hardcore. Als Milo Aukerman in den Achtzigern die DESCENDENTS verließ, stampften die verbliebenen Mitglieder um Bill Stevenson die Nachfolgeband ALL aus dem Boden. Für ihren Film haben die Regisseure tief in den Archiven gegraben und dabei knapp 40 Interviews aus über 30 Jahren Bandhistorie zusammengetragen. Außerdem baten sie die Fans vor einem Jahr, als der Film noch in der Produktionsphase war, Fotografien und Videomaterial für „Filmage“ zu spenden.
Die Besetzung bestand zunächst aus den drei Mitgliedern Tony Lombardo (Gitarre), Frank Navetta (Bass) und Bill Stevenson (Schlagzeug). Im Jahr 1979 spielten sie ihre erste 7″-EP Ride the wild ein. Mit Milo Aukerman fanden sie einen festen Sänger, mit dem sie im Jahr 1980 ihre zweite 7″ EP Fat aufnahmen. Ihr erstes Album Milo Goes To College veröffentlichten sie 1982. Nach der darauffolgenden Tour gingen die Bandmitglieder getrennte Wege. Schlagzeuger Bill Stevenson spielte kurze Zeit bei Black Flag, bevor die Band 1985 wieder ins Studio ging, um ihren zweiten Longplayer I Don’t Want to Grow Up aufzunehmen. Nach einem weiteren Album, Enjoy (1986), verließen Lombardo und Navetta die Band. Ersetzt wurden sie durch Karl Alvarez (Bass) und Stephen Egerton (Gitarre). Mit dieser Besetzung nahmen die Descendents 1987 ihr viertes Studioalbum ALL auf. Nach einer Tour trennten sich die Descendents ein zweites Mal, da Milo sein Studium in Biologie fortsetzte. Der Rest der Band formierte sich mit Dave Smalley (DYS, Dag Nasty) neu und veröffentlichte als ALL sein nächstes Album. 1996 fand Milo wieder zur Band zurück und die Descendents veröffentlichten das Album Everything Sucks bei Epitaph Records. Nach einer weiteren langjährigen Pause, in der die Band wieder als ALL (diesmal mit Chad Price als Sänger) weitermachte, kamen die Descendents 2004 wieder zusammen und veröffentlichten bei Fat Wreck Chords das Album Cool To Be You und die EP ‚merican.