Zeit für Stille

  • GenreDokumentarfilm
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Der Film erforscht die psychologischen, sozialen und gesundheitlichen Folgen von Geräuschen und Lärm auf unser Leben. Nach einer Hommage an John Cages bahnbrechender Komposition 4’33 begibt sich der Regisseur auf eine faszinierende filmische Reise um die Welt: Von einer stummen Teezeremonie in Kyoto auf die Straßen der lautesten Stadt der Welt in Mumbai während der wilden Festzeit. Eine nachdenkliche Erkundung über den Wert, die Schönheit und die Macht des Schweigens und der Stille.

Regiestatement:

ZEIT für STILLE ist ein meditativer Film über ein Thema, das über die Jahrtausende schon viele versucht haben, auf den Punkt zu bringen. Anstatt es auf den Punkt zu bringen, haben wir versucht, das Thema auszuweiten und so der Unbeschreiblichkeit der Stille zu huldigen.

Die Dreh- und Schnittarbeit des Films spiegelt unsere Wahrnehmung der Welt wieder, wenn wir still sind: Es gibt keine Kranfahrten, schwungvolle Drohnenaufnahmen oder Kameraschwenks. Der Film folgt einem behutsam komponierten, am menschlichen Stoffwechsel orientierten Rhythmus. Der Film arbeitet auch mit dem Widerpart der Stille, um den Zuschauern ein tieferes Verständnis für letztere zu vermitteln. Susan Sontag schreibt: „Stille existiert nicht nur in einer Welt voller Sprache und anderen Geräuschen, vielmehr ist die Stille an sich immer ein von Geräuschen durchdrungener Zeitabschnitt.“ Stille erzeugt außerdem ein größeres Bewusstsein für die Geräusche, die wir machen. Der Theologe Henri Nouwen schreibt: „Die Stille lehrt uns das Sprechen.“ Wenn wir nicht still sind, besteht die Hoffnung, dass die Stille uns lehrt, vorsichtiger mit den Geräuschen zu sein, die wir machen und über die Stille legen. Der Film orientiert sich durchgängig an demselben Vorbild: Jedes gesprochene Wort, jede Musiknote wird wohlüberlegt eingesetzt und in die dem ganzen Werk zu Grunde liegende Stille eingewoben. Letztlich hoffe ich, dass der Film das Publikum dahingehend bewegt, ruhiger zu machen und dass er einen neuen Blick auf die Welt ermöglicht. (Patrick Shen)

Zeit für Stille

Der Film erforscht die psychologischen, sozialen und gesundheitlichen Folgen von Geräuschen und Lärm auf unser Leben. Nach einer Hommage an John Cages bahnbrechender Komposition 4’33 begibt sich der Regisseur auf eine faszinierende filmische Reise um die Welt: Von einer stummen Teezeremonie in Kyoto auf die Straßen der lautesten Stadt der Welt in Mumbai während der wilden Festzeit. Eine nachdenkliche Erkundung über den Wert, die Schönheit und die Macht des Schweigens und der Stille.

Regiestatement:

ZEIT für STILLE ist ein meditativer Film über ein Thema, das über die Jahrtausende schon viele versucht haben, auf den Punkt zu bringen. Anstatt es auf den Punkt zu bringen, haben wir versucht, das Thema auszuweiten und so der Unbeschreiblichkeit der Stille zu huldigen.

Die Dreh- und Schnittarbeit des Films spiegelt unsere Wahrnehmung der Welt wieder, wenn wir still sind: Es gibt keine Kranfahrten, schwungvolle Drohnenaufnahmen oder Kameraschwenks. Der Film folgt einem behutsam komponierten, am menschlichen Stoffwechsel orientierten Rhythmus. Der Film arbeitet auch mit dem Widerpart der Stille, um den Zuschauern ein tieferes Verständnis für letztere zu vermitteln. Susan Sontag schreibt: „Stille existiert nicht nur in einer Welt voller Sprache und anderen Geräuschen, vielmehr ist die Stille an sich immer ein von Geräuschen durchdrungener Zeitabschnitt.“ Stille erzeugt außerdem ein größeres Bewusstsein für die Geräusche, die wir machen. Der Theologe Henri Nouwen schreibt: „Die Stille lehrt uns das Sprechen.“ Wenn wir nicht still sind, besteht die Hoffnung, dass die Stille uns lehrt, vorsichtiger mit den Geräuschen zu sein, die wir machen und über die Stille legen. Der Film orientiert sich durchgängig an demselben Vorbild: Jedes gesprochene Wort, jede Musiknote wird wohlüberlegt eingesetzt und in die dem ganzen Werk zu Grunde liegende Stille eingewoben. Letztlich hoffe ich, dass der Film das Publikum dahingehend bewegt, ruhiger zu machen und dass er einen neuen Blick auf die Welt ermöglicht. (Patrick Shen)