Die Daseinsversorgung mit Wasser ist in Deutschland heute noch zu etwa 80% in öffentlicher Hand. Doch auf europäischer Ebene gibt es Bestrebungen, die Liberalisierung der Wasserversorgung zu erleichtern. Das Ziel ist die Senkung der Wasserkosten. Doch diese Rechnung geht nicht auf, wie Beispiele aus Frankreich und England, aber auch Berlin zeigen. Dort ist das Wasser aus dem Hahn innerhalb von zwei Jahren um 20% teurer geworden, woraufhin eine Bürgerinitiative mit Hilfe eines Volksentscheids den teilweisen Rückkauf der Berliner Wasserversorgung erzwungen hat.
Der Film „Water Makes Money“ zeigt, wie Wasserkonzerne, wie der französische Konzern Veolia, zunehmend die Wasserversorgung deutscher Gemeinden übernimmt oder daran beteiligt wird. Damit hat der Film so große Wellen geschlagen, dass es sogar einen Prozess zum Verbot des Films gab.
Wir sprechen nach dem Film über die Rolle von Stadtwerken und darüber, welche Auswirkungen es hat, wenn Wasser zur profitablen Ware werden soll.
Anschließende Diskussion mit:
Leslie Franke, Herdolor Lorenz, Regisseure
Jan-Uwe Schadendorf, SPD-Stadtverordneter und
Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Bad Bramstedt
Moderation: Frederic Werner, FES
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Bitte melden Sie sich per EMail, Telefon oder im Internet an.
Friedrich-Ebert-Stiftung präsentiert
Water makes Money
Leslie Franke, Herdolor Lorenz, DE 2010, 82min
Die Daseinsversorgung mit Wasser ist in Deutschland heute noch zu etwa 80% in öffentlicher Hand. Doch auf europäischer Ebene gibt es Bestrebungen, die Liberalisierung der Wasserversorgung zu erleichtern. Das Ziel ist die Senkung der Wasserkosten. Doch diese Rechnung geht nicht auf, wie Beispiele aus Frankreich und England, aber auch Berlin zeigen. Dort ist das Wasser aus dem Hahn innerhalb von zwei Jahren um 20% teurer geworden, woraufhin eine Bürgerinitiative mit Hilfe eines Volksentscheids den teilweisen Rückkauf der Berliner Wasserversorgung erzwungen hat.
Der Film „Water Makes Money“ zeigt, wie Wasserkonzerne, wie der französische Konzern Veolia, zunehmend die Wasserversorgung deutscher Gemeinden übernimmt oder daran beteiligt wird. Damit hat der Film so große Wellen geschlagen, dass es sogar einen Prozess zum Verbot des Films gab.
Wir sprechen nach dem Film über die Rolle von Stadtwerken und darüber, welche Auswirkungen es hat, wenn Wasser zur profitablen Ware werden soll.
Anschließende Diskussion mit:
Leslie Franke, Herdolor Lorenz, Regisseure
Jan-Uwe Schadendorf, SPD-Stadtverordneter und
Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Bad Bramstedt
Moderation: Frederic Werner, FES
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Bitte melden Sie sich per EMail, Telefon oder im Internet an.