er Film dokumentiert eines der aufwendigsten Projekte des brasilianischen Künstlers Vic Muniz – die Entstehung einer Installation im „Jardim Gramacho“, einer der größten Mülldeponien der Welt. Sie liegt in einem Außenbezirk von Rio de Janeiro, wo die Ärmsten der Armen vom Müll leben, indem sie ihn auf die unterschiedlichste Weise recyceln. Man nennt sie „Catadores“, „Pflücker“, und mit ihnen arbeitete Vik Muniz bei diesem Projekt zusammen. Sie erschaffen ein außerordentliches Kunstwerk, indem sie Porträts von sich formen – im Müll, aus Müll. Mit dieser Arbeit verändert sich ihre Perspektive nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf die Welt.
Drei Jahre lang begleitete die Filmemacherin Lucy Walker den Gegenwartskünstler. Vic Muniz portraitiert die Catadores, projizierte die Bilder schließlich in einem leeren Fabrikgebäude, überlebensgroß auf den Boden, wo die Catadores unter der Anleitung des Künstlers, ihre Portraits mit dem gesammelten Müll auslegen und so ihre eigenen skulpturalen Kunstwerke schaffen. Diese wurden von Muniz wieder abgelichtet, um diese Fotografien später in Rio de Janeiro und in London zu versteigern. Der Erlös aus dem Verkauf der Bilder, fließt direkt zu den Catadores zurück. Der Film wurde bereits mit zahlreichen Nominierungen und Preisen geehrt, wie unter anderem auf der Berlinale 2010 mit dem Panorama-Publikumspreis und dem Amnesty International Film Award.
Oscar Nominierung „Bester Dokumentarfilm“ 2011
Info und Fotos: http://www.wastelandmovie.com
Waste Land
Lucie Walker, GB, BR 2010, 99min, OmeU
er Film dokumentiert eines der aufwendigsten Projekte des brasilianischen Künstlers Vic Muniz – die Entstehung einer Installation im „Jardim Gramacho“, einer der größten Mülldeponien der Welt. Sie liegt in einem Außenbezirk von Rio de Janeiro, wo die Ärmsten der Armen vom Müll leben, indem sie ihn auf die unterschiedlichste Weise recyceln. Man nennt sie „Catadores“, „Pflücker“, und mit ihnen arbeitete Vik Muniz bei diesem Projekt zusammen. Sie erschaffen ein außerordentliches Kunstwerk, indem sie Porträts von sich formen – im Müll, aus Müll. Mit dieser Arbeit verändert sich ihre Perspektive nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf die Welt.
Drei Jahre lang begleitete die Filmemacherin Lucy Walker den Gegenwartskünstler. Vic Muniz portraitiert die Catadores, projizierte die Bilder schließlich in einem leeren Fabrikgebäude, überlebensgroß auf den Boden, wo die Catadores unter der Anleitung des Künstlers, ihre Portraits mit dem gesammelten Müll auslegen und so ihre eigenen skulpturalen Kunstwerke schaffen. Diese wurden von Muniz wieder abgelichtet, um diese Fotografien später in Rio de Janeiro und in London zu versteigern. Der Erlös aus dem Verkauf der Bilder, fließt direkt zu den Catadores zurück. Der Film wurde bereits mit zahlreichen Nominierungen und Preisen geehrt, wie unter anderem auf der Berlinale 2010 mit dem Panorama-Publikumspreis und dem Amnesty International Film Award.