Films of the ‚Wapikoni mobile‘ in Québec Affirming Demarginalized Territories. Das ‚Wapikoni mobile‘-Team bereist seit 2004 mit einem mobilen Studio die indigenen communities, bietet Zugang zu Technik und fördert Know-how und Kreativität. Im vergangenen Jahrzehnt ist auf diese Weise in Québec eine neue Generation indigener Filmemacher entstanden. Die beeindruckende Sammlung von über 500 Kurzfilmen, die über ‚Wapikoni mobile‘ produziert wurden, konnte nicht nur eine Leerstelle in der Landschaft des francophonen indigenen Kinos füllen, sondern hat darüber hinaus auch zu vielfältigem internationalen Austausch und einem kanadaweiten Netzwerk indigener Gemeinden geführt. Über ihre Filme sind diese jungen Talente der First Nations zu Botschaftern ihrer reichen gegenwärtigen Kultur geworden, die lange übersehen und kaum gewürdigt wurde.
Experimentelle Form und dokumentarischer Stil sind wiederkehrende Merkmale von ‚Wapikoni‘. Häufig fahnden die indigenen Filmemacher auch in Ich-Erzählungen nach der eigenen Identität und den Abdrücken, die Familien- und Stammeshistorie oder auch eine indigene Spiritualität dort hinterlassen haben könnten. Die Filme kreisen um den Lauf der Zeit und den Riss zwischen den Generationen. Es sind kraftvolle Arbeiten, die über ihre spezifischen sozio-kulturellen Wertesysteme sowie Mythen- und Symbolbildungen weit hinausweisen.
Films of the ‚Wapikoni mobile‘ in Québec Affirming Demarginalized Territories. Das ‚Wapikoni mobile‘-Team bereist seit 2004 mit einem mobilen Studio die indigenen communities, bietet Zugang zu Technik und fördert Know-how und Kreativität. Im vergangenen Jahrzehnt ist auf diese Weise in Québec eine neue Generation indigener Filmemacher entstanden. Die beeindruckende Sammlung von über 500 Kurzfilmen, die über ‚Wapikoni mobile‘ produziert wurden, konnte nicht nur eine Leerstelle in der Landschaft des francophonen indigenen Kinos füllen, sondern hat darüber hinaus auch zu vielfältigem internationalen Austausch und einem kanadaweiten Netzwerk indigener Gemeinden geführt. Über ihre Filme sind diese jungen Talente der First Nations zu Botschaftern ihrer reichen gegenwärtigen Kultur geworden, die lange übersehen und kaum gewürdigt wurde.
Experimentelle Form und dokumentarischer Stil sind wiederkehrende Merkmale von ‚Wapikoni‘. Häufig fahnden die indigenen Filmemacher auch in Ich-Erzählungen nach der eigenen Identität und den Abdrücken, die Familien- und Stammeshistorie oder auch eine indigene Spiritualität dort hinterlassen haben könnten. Die Filme kreisen um den Lauf der Zeit und den Riss zwischen den Generationen. Es sind kraftvolle Arbeiten, die über ihre spezifischen sozio-kulturellen Wertesysteme sowie Mythen- und Symbolbildungen weit hinausweisen.