Wadim – Selbstmord nach Abschiebung

Friedrich-Ebert-Stiftung präsentiert
  • GenreDokumentarfilm
  • RegieCarsten Rau, Hauke Wendler
  • LandDE
  • Jahr2011
  • Länge90 min

Der Dokumentarfilm setzt das Mosaik eines kurzen Lebens zusammen. Wadim K., 1986 geboren, ist in Deutschland aufgewachsen. Er sprach deutsch, er hatte deutsche Freunde, er fühlte sich als Deutscher. Doch einen deutschen Pass hat Wadim nie erhalten. 2005 versucht die Ausländerbehörde die Familie abzuschieben. Der nächtliche Einsatz endet im
Desaster und in seinen weiteren Folgen damit, dass Wadim sich 2010 das Leben nimmt.

Der Film zeigt eindringlich, wie Menschen kämpfen müssen, um in diesem Land einen Platz für sich zu finden. Er hinterfragt dabei auch das starre Gerüst von Aufenthaltsrecht und
Bürokratie und stellt Fragen wie: Wo gehört ein Mensch hin? Was ist Heimat? Und darf man sie jemandem per Gesetz wegnehmen?

Anschließende Diskussion mit
Kazim Abaci, Migrationspolitischer Sprecher der SPDBürgerschaftsfraktion Hamburg
Conni Gunßer, Flüchtlingsrat Hamburg,
Markus Prottung, Rechtsanwalt von Wadim K.
Hauke Wendler, Regisseur

Moderation: Frederic Werner, FES

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Bitte melden Sie
sich per E-Mail, Telefon oder im Internet an.

Friedrich-Ebert-Stiftung präsentiert

Wadim – Selbstmord nach Abschiebung

Carsten Rau, Hauke Wendler, DE 2011, 90min

Der Dokumentarfilm setzt das Mosaik eines kurzen Lebens zusammen. Wadim K., 1986 geboren, ist in Deutschland aufgewachsen. Er sprach deutsch, er hatte deutsche Freunde, er fühlte sich als Deutscher. Doch einen deutschen Pass hat Wadim nie erhalten. 2005 versucht die Ausländerbehörde die Familie abzuschieben. Der nächtliche Einsatz endet im
Desaster und in seinen weiteren Folgen damit, dass Wadim sich 2010 das Leben nimmt.

Der Film zeigt eindringlich, wie Menschen kämpfen müssen, um in diesem Land einen Platz für sich zu finden. Er hinterfragt dabei auch das starre Gerüst von Aufenthaltsrecht und
Bürokratie und stellt Fragen wie: Wo gehört ein Mensch hin? Was ist Heimat? Und darf man sie jemandem per Gesetz wegnehmen?

Anschließende Diskussion mit
Kazim Abaci, Migrationspolitischer Sprecher der SPDBürgerschaftsfraktion Hamburg
Conni Gunßer, Flüchtlingsrat Hamburg,
Markus Prottung, Rechtsanwalt von Wadim K.
Hauke Wendler, Regisseur

Moderation: Frederic Werner, FES

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Bitte melden Sie
sich per E-Mail, Telefon oder im Internet an.