Scheinbar normale Mitbürger, die sich zu Hause an verschrobenen selbstentwickelten Statistiken berauschen; Forscher, die mit Ordnungen verschiedenster Grade die Uferlosigkeit ihres Fachgebiets bekämpfen; bedenkliche bürokratische Planungsphantasien: Ist Ordnung wirklich nur das halbe Leben? Das Ordnen kann zu einer wahren Herausforderung, einem großen Versprechen, vielleicht sogar Heilsversprechen werden, ein Abtauchen in eine Wirklichkeit, die vollkommener, harmonischer und perfekter erscheint als die Welt außerhalb.
Problematisch wird es allerdings, wenn sich diese Eigendynamik des Ordnens in den monströsen Groß- und Langzeitprojekten von Staat und Wirtschaft wiederfindet. Die Selbstvergessenheit, die im Hobbykeller harmlos ist, kann verhängnisvoll werden, wenn es um gesellschaftlich relevante Fragen geht…
Die Regisseure Jürgen Brügger und Jörg Haaßengier haben sich für ihren Film in philosophische Gefilde gewagt und bringen auch historische Entwicklungen zum Thema ein. Dabei gehen sie mehr spielerisch als wissenschaftlich auf zentrale Fragen ein, z.B. wodurch wird Ordnung eigentlich motiviert und was hat Ordnung mit Größenwahn und Machtverhalten zu tun? Skurril, intelligent und philosophisch.
Scheinbar normale Mitbürger, die sich zu Hause an verschrobenen selbstentwickelten Statistiken berauschen; Forscher, die mit Ordnungen verschiedenster Grade die Uferlosigkeit ihres Fachgebiets bekämpfen; bedenkliche bürokratische Planungsphantasien: Ist Ordnung wirklich nur das halbe Leben? Das Ordnen kann zu einer wahren Herausforderung, einem großen Versprechen, vielleicht sogar Heilsversprechen werden, ein Abtauchen in eine Wirklichkeit, die vollkommener, harmonischer und perfekter erscheint als die Welt außerhalb.
Problematisch wird es allerdings, wenn sich diese Eigendynamik des Ordnens in den monströsen Groß- und Langzeitprojekten von Staat und Wirtschaft wiederfindet. Die Selbstvergessenheit, die im Hobbykeller harmlos ist, kann verhängnisvoll werden, wenn es um gesellschaftlich relevante Fragen geht…
Die Regisseure Jürgen Brügger und Jörg Haaßengier haben sich für ihren Film in philosophische Gefilde gewagt und bringen auch historische Entwicklungen zum Thema ein. Dabei gehen sie mehr spielerisch als wissenschaftlich auf zentrale Fragen ein, z.B. wodurch wird Ordnung eigentlich motiviert und was hat Ordnung mit Größenwahn und Machtverhalten zu tun? Skurril, intelligent und philosophisch.