Ein plattdeutscher Film über die Sitten und Gebräuche im Umgang mit dem Tod und den Toten, über altes Handwerk und den Wandel in der Trauerkultur. Und nicht zuletzt über die norddeutsche Landschaft, ihre Bewohner und ihre Sprache.
Sie sind Tischlermeister, Sargtischler, Bestatter, Totengräber, Sargträger, Totenbitter und Totenfrauen. Menschen, für die der Tod zwar Alltag, aber immer noch etwas Besonderes geblieben ist und die von der Beziehung zu ihm geprägt wurden. Sie leben in Ostfriesland, Mecklenburg, Dithmarschen, auf Hallig Hooge und Hallig Langeneß und sprechen alle ihr eigenes Platt. Viele von ihnen sind in Familienbetrieben aufgewachsen, wie Ernst Heinrich Tams, der sich schon als Kind beim Spielen in den Särgen versteckte, die sein Vater und Großvater zimmerten. Anders Anni Both: Sie kam als Hebamme auf die Hallig Hooge und musste notgedrungen auch die Toten versorgen. Die Protagonisten erzählen im schönsten Platt (mit deutschen Untertiteln) von ihren Erfahrungen und was der tägliche Umgang mit dem Tod und den Toten für sie bedeutet. Dabei wird aber auch deutlich, dass mit den Menschen auch langsam die Traditionen aussterben und ein unausweichlicher Wandel stattfindet.
Die Filmemacherinnen werden zu Gast sein.
Utbüxen kann keeneen – Weglaufen kann keiner
Gisela Tuchtenhagen, Margot Neubert-Maric, DE 2015, 90min, OmU
Ein plattdeutscher Film über die Sitten und Gebräuche im Umgang mit dem Tod und den Toten, über altes Handwerk und den Wandel in der Trauerkultur. Und nicht zuletzt über die norddeutsche Landschaft, ihre Bewohner und ihre Sprache.
Sie sind Tischlermeister, Sargtischler, Bestatter, Totengräber, Sargträger, Totenbitter und Totenfrauen. Menschen, für die der Tod zwar Alltag, aber immer noch etwas Besonderes geblieben ist und die von der Beziehung zu ihm geprägt wurden. Sie leben in Ostfriesland, Mecklenburg, Dithmarschen, auf Hallig Hooge und Hallig Langeneß und sprechen alle ihr eigenes Platt. Viele von ihnen sind in Familienbetrieben aufgewachsen, wie Ernst Heinrich Tams, der sich schon als Kind beim Spielen in den Särgen versteckte, die sein Vater und Großvater zimmerten. Anders Anni Both: Sie kam als Hebamme auf die Hallig Hooge und musste notgedrungen auch die Toten versorgen. Die Protagonisten erzählen im schönsten Platt (mit deutschen Untertiteln) von ihren Erfahrungen und was der tägliche Umgang mit dem Tod und den Toten für sie bedeutet. Dabei wird aber auch deutlich, dass mit den Menschen auch langsam die Traditionen aussterben und ein unausweichlicher Wandel stattfindet.