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  • GenreDokumentarfilm
  • RegieLea Hartlaub
  • LandD
  • Jahr2024
  • Länge103 min
  • SpracheOmU
  • Websitevisit

Regisseurin Lea Hartlaub unternimmt in ihrem filmischen Essay anhand eines Tieres – der Giraffe – eine Welterzählung über Kontinente und Jahrhunderte hinweg.
Ein Filmexperiment, das international viel Beachtung gefunden hat und in Form und Inhalt seinesgleichen sucht.
In einer puristischen Filmsprache und bühnenhaften Tableaus erzählt „sr“ vom Menschen und von durch ihn geschaffene Wirklichkeiten. 16 fragmentarische Episoden führen in 91 Einstellungen an 30 Handlungsorte – unter anderem auf eine Insel im Westpazifik, in einen Lesesaal in New York, zu einer Keramikfabrik bei Peking, auf eine Landebahn im Niger.
Dabei trifft der Film auf Vermutungen, Behauptungen und die Relativität von Wissen, auf koloniale Relikte, hegemoniale Strukturen, auf Aneignungen und den Umgang mit Exotik. Das wiederkehrende Motiv, die Giraffe, erscheint mal direkt, mal am Rande. Eine Vielschichtigkeit entsteht, in der sich weit mehr andeutet, als das, was auf den ersten Blick sichtbar wird.

“Eine faszinierende Reise durch die Geschichte der Menschheit und ihrer Arroganz. Ästhetisch rigoros und mit scharfem politischen Bewusstsein.”
(Jury-Begründung, Bester Film, Int. Wettbewerb FFDUL 2024, Lugano)

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Lea Hartlaub, D 2024, 103min, OmU

Regisseurin Lea Hartlaub unternimmt in ihrem filmischen Essay anhand eines Tieres – der Giraffe – eine Welterzählung über Kontinente und Jahrhunderte hinweg.
Ein Filmexperiment, das international viel Beachtung gefunden hat und in Form und Inhalt seinesgleichen sucht.
In einer puristischen Filmsprache und bühnenhaften Tableaus erzählt „sr“ vom Menschen und von durch ihn geschaffene Wirklichkeiten. 16 fragmentarische Episoden führen in 91 Einstellungen an 30 Handlungsorte – unter anderem auf eine Insel im Westpazifik, in einen Lesesaal in New York, zu einer Keramikfabrik bei Peking, auf eine Landebahn im Niger.
Dabei trifft der Film auf Vermutungen, Behauptungen und die Relativität von Wissen, auf koloniale Relikte, hegemoniale Strukturen, auf Aneignungen und den Umgang mit Exotik. Das wiederkehrende Motiv, die Giraffe, erscheint mal direkt, mal am Rande. Eine Vielschichtigkeit entsteht, in der sich weit mehr andeutet, als das, was auf den ersten Blick sichtbar wird.

“Eine faszinierende Reise durch die Geschichte der Menschheit und ihrer Arroganz. Ästhetisch rigoros und mit scharfem politischen Bewusstsein.”
(Jury-Begründung, Bester Film, Int. Wettbewerb FFDUL 2024, Lugano)