Nordsee ist Mordsee

Frischluft-Hofkino
  • GenreDokumentarfilm
  • RegieHark Bohm
  • LandBRD
  • Jahr1975
  • Länge86 min

im Frischluft-Hofkino: Werkhofgelände neben dem Lichtmeß, bei Regen im Kino

Hark Bohm, BRD 1975, 86 min
Darsteller: Uwe Enkelmann,
Dschingis Bowakow, Marquard Bohm
Musik: Udo Lindenberg
Prädikat: Besonders wertvoll

Die beiden 14 jährigen Jungen Uwe (Uwe Enkelmann) und Dschingis (Dschingis Bowakow) leben in einer Hamburger Arbeitersiedlung: Uwe wird von seinem Vater geschlagen und kompensiert Angst und Wut in Aggresssionen gegen den Ausländer Dschingis. Als dieser Uwe in einem Kampf besiegt entwickelt sich Respekt und schließlich Freundschaft. Sie beschließen dem bedrückenden Zuhause zu entfliehen, indem sie erst mit einem selbstgebauten Floß und später mit einem gestohlenen Segelboot elbabwärts der offenen See zustreben.
Hark Bohms zweiter großer Spielfilm (nach “Tschetan, der Indianerjunge“) ist eine schön fotografierte und feinfühlig inszenierte Außenseiter- und Freundschafts-geschichte. Die Freiwillige Selbstkontolle fürchtet in dieser modernen Huckleberry-Finn-Geschichte allerdings einen “Nachahmungseffekt“ und gab den Film erst ab 16 Jahren frei – bis Bohm doch noch eine Öffnung ab 12 Jahren durchsetzen konnte.
Marquard Bohm, 1941 in Hamburg geboren, war in den 60er und 70er das markanteste Gesicht im Neuen deutschen Film. Wiederholt spielte er unter der Regie von Rudolf Thome und Rainer Werner Fassbinder wie auch seines Bruders Hark.

Marquard Bohm starb am 3. Februar 2006.

Frischluft-Hofkino

Nordsee ist Mordsee

Hark Bohm, BRD 1975, 86min

im Frischluft-Hofkino: Werkhofgelände neben dem Lichtmeß, bei Regen im Kino

Hark Bohm, BRD 1975, 86 min
Darsteller: Uwe Enkelmann,
Dschingis Bowakow, Marquard Bohm
Musik: Udo Lindenberg
Prädikat: Besonders wertvoll

Die beiden 14 jährigen Jungen Uwe (Uwe Enkelmann) und Dschingis (Dschingis Bowakow) leben in einer Hamburger Arbeitersiedlung: Uwe wird von seinem Vater geschlagen und kompensiert Angst und Wut in Aggresssionen gegen den Ausländer Dschingis. Als dieser Uwe in einem Kampf besiegt entwickelt sich Respekt und schließlich Freundschaft. Sie beschließen dem bedrückenden Zuhause zu entfliehen, indem sie erst mit einem selbstgebauten Floß und später mit einem gestohlenen Segelboot elbabwärts der offenen See zustreben.
Hark Bohms zweiter großer Spielfilm (nach “Tschetan, der Indianerjunge“) ist eine schön fotografierte und feinfühlig inszenierte Außenseiter- und Freundschafts-geschichte. Die Freiwillige Selbstkontolle fürchtet in dieser modernen Huckleberry-Finn-Geschichte allerdings einen “Nachahmungseffekt“ und gab den Film erst ab 16 Jahren frei – bis Bohm doch noch eine Öffnung ab 12 Jahren durchsetzen konnte.
Marquard Bohm, 1941 in Hamburg geboren, war in den 60er und 70er das markanteste Gesicht im Neuen deutschen Film. Wiederholt spielte er unter der Regie von Rudolf Thome und Rainer Werner Fassbinder wie auch seines Bruders Hark.

Marquard Bohm starb am 3. Februar 2006.