Das Überangebot an Kleidung besonders in westlichen Ländern und die allgegenwärtige Präsenz von Werbung scheint uns beinahe vergessen zu lassen, wie die Welt hinter der glitzernden Fassade von Fast Fashion aussieht: die Industrie hat einen enormen CO2 Ausstoß, es wird mit hoch giftigen Chemikalien gearbeitet und der Natur werden Unmengen an Rohstoffen entzogen. Aber nicht nur die Umwelt und das Klima leiden unter dem Modell Fast Fashion. Arbeiter*innen in den Fabriken der großen Produzenten werden zu Löhnen unter dem Existenzminimum ausgebeutet und arbeiten meist unter prekären Bedingungen. Sie sind bei den Versuchen sich zu organisieren um bessere Arbeitsbedingungen zu erstreiten oft Repressalien ausgesetzt und befinden sich stets in einer benachteiligten Verhandlungsposition. Auf Grund des immer noch fehlenden Lieferkettengesetzes ist es den Arbeiter*innen oft unmöglich sich gegen Menschenrechtsverletzungen an ihren Arbeitsplätzen zu wehren und Schadensersatz einzuklagen.
Die Veranstaltung findet mit der Kampagne für Saubere Kleidung Hamburg statt. Die Kampagne ist ein globales Netzwerk, das sich für die Rechte der Arbeiter*innen in den Lieferketten der internationalen Modeindustrie einsetzt. Sie wollen eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen für die Beschäftigten in der Textil-, Sport-, Schuh- & Lederindustrie weltweit vorantreiben.
Nach der Filmvorführung wird es ein Filmgespräch mit Mitgliedern der Kampagne für Saubere Kleidung Hamburg geben.
Eine schriftliche Anmeldung über anmeldung@rls-hamburg.de ist erforderlich!
Rosa Luxemburg Stiftung präsentiert
Mode.Macht.Menschen
Patrick Kohl, DE 2020, 90min
Das Überangebot an Kleidung besonders in westlichen Ländern und die allgegenwärtige Präsenz von Werbung scheint uns beinahe vergessen zu lassen, wie die Welt hinter der glitzernden Fassade von Fast Fashion aussieht: die Industrie hat einen enormen CO2 Ausstoß, es wird mit hoch giftigen Chemikalien gearbeitet und der Natur werden Unmengen an Rohstoffen entzogen. Aber nicht nur die Umwelt und das Klima leiden unter dem Modell Fast Fashion. Arbeiter*innen in den Fabriken der großen Produzenten werden zu Löhnen unter dem Existenzminimum ausgebeutet und arbeiten meist unter prekären Bedingungen. Sie sind bei den Versuchen sich zu organisieren um bessere Arbeitsbedingungen zu erstreiten oft Repressalien ausgesetzt und befinden sich stets in einer benachteiligten Verhandlungsposition. Auf Grund des immer noch fehlenden Lieferkettengesetzes ist es den Arbeiter*innen oft unmöglich sich gegen Menschenrechtsverletzungen an ihren Arbeitsplätzen zu wehren und Schadensersatz einzuklagen.
Die Veranstaltung findet mit der Kampagne für Saubere Kleidung Hamburg statt. Die Kampagne ist ein globales Netzwerk, das sich für die Rechte der Arbeiter*innen in den Lieferketten der internationalen Modeindustrie einsetzt. Sie wollen eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen für die Beschäftigten in der Textil-, Sport-, Schuh- & Lederindustrie weltweit vorantreiben.
Nach der Filmvorführung wird es ein Filmgespräch mit Mitgliedern der Kampagne für Saubere Kleidung Hamburg geben.
Eine schriftliche Anmeldung über anmeldung@rls-hamburg.de ist erforderlich!