Lucica und ihre Kinder

Friedrich-Ebert-Stiftung präsentiert
Hamburg Premiere
  • GenreDokumentarfilm
  • RegieBettina Braun
  • LandDE
  • Jahr2018
  • Länge90 min
  • SpracheOmU

Die rumänische Migrantin Lucica lebt mit ihren sechs Kindern in einer Einzimmerwohnung in der Dortmunder Nordstadt. Das Viertel ist von Migranten aus Osteuropa geprägt, Lucica kämpft täglich darum, ihre große Familie ohne die Unterstützung des Mannes, der nach einer Gefängnisstrafe nicht mehr nach Deutschland einreisen darf, über die Runden zu bringen. Das Geld ist immer knapp. Hinzu kommen der Stress vom Leben auf engstem Raum, Probleme mit den Nachbarn, Behörden, dem Stromversorger. Die stetigen Geldsorgen verändern den Zusammenhalt in der Familie zusehends. Und auch die Regisseurin Bettina Braun wird in den Konflikt mit hineingezogen.

Ein Dokumentarfilmer sollte im Idealfall die Distanz zu seinem Thema bewahren. Die Dokumentation thematisiert neben dem Alltag der titelgebenden Mutter auch die Schwierigkeiten von Regisseurin Bettina Braun, diese Distanz zu wahren, als sie Zeuge der schwierigen Situation der Familie wird. Diese Nähe schafft Verbindlichkeiten. Wer braucht hier wen und für was? Eine Heldinnenreise mit Brüchen und tiefen Einblicken in die Poesie des bedingungslosen Miteinanders der Familie.

Bettina Braun hat sich bereits in den drei Filmen »Was lebst du?«, »Was willst du?« und »Wo stehst du?« eng mit dem Thema der Armutsmigration auseinandergesetzt. »Lucica und ihre Kinder« wurde mit dem NRW-Filmpreis ausgezeichnet.

Im Anschluß Gespräch mit der Filmemacherin Bettina Braun und Dietmar Molthagen (F.E.S.) und einem Berater des DGB für osteuropäische EU-Einwanderer.

Friedrich-Ebert-Stiftung präsentiert
Hamburg Premiere

Lucica und ihre Kinder

Bettina Braun, DE 2018, 90min, OmU

Die rumänische Migrantin Lucica lebt mit ihren sechs Kindern in einer Einzimmerwohnung in der Dortmunder Nordstadt. Das Viertel ist von Migranten aus Osteuropa geprägt, Lucica kämpft täglich darum, ihre große Familie ohne die Unterstützung des Mannes, der nach einer Gefängnisstrafe nicht mehr nach Deutschland einreisen darf, über die Runden zu bringen. Das Geld ist immer knapp. Hinzu kommen der Stress vom Leben auf engstem Raum, Probleme mit den Nachbarn, Behörden, dem Stromversorger. Die stetigen Geldsorgen verändern den Zusammenhalt in der Familie zusehends. Und auch die Regisseurin Bettina Braun wird in den Konflikt mit hineingezogen.

Ein Dokumentarfilmer sollte im Idealfall die Distanz zu seinem Thema bewahren. Die Dokumentation thematisiert neben dem Alltag der titelgebenden Mutter auch die Schwierigkeiten von Regisseurin Bettina Braun, diese Distanz zu wahren, als sie Zeuge der schwierigen Situation der Familie wird. Diese Nähe schafft Verbindlichkeiten. Wer braucht hier wen und für was? Eine Heldinnenreise mit Brüchen und tiefen Einblicken in die Poesie des bedingungslosen Miteinanders der Familie.

Bettina Braun hat sich bereits in den drei Filmen »Was lebst du?«, »Was willst du?« und »Wo stehst du?« eng mit dem Thema der Armutsmigration auseinandergesetzt. »Lucica und ihre Kinder« wurde mit dem NRW-Filmpreis ausgezeichnet.

Im Anschluß Gespräch mit der Filmemacherin Bettina Braun und Dietmar Molthagen (F.E.S.) und einem Berater des DGB für osteuropäische EU-Einwanderer.