Ende 2013 überlagerten sich in Hamburg drei große Konflikte: der Kampf um das autonome Zentrum Rote Flora, die Auseinandersetzungen um das Bleiberecht der Lampedusa-Flüchtlinge und der Protest gegen den Abriss der Esso-Hochhäuser.
Als die Polizei kurz vor Weihnachten gewaltsam eine Demonstration auflöste, eskalierte die Situation. Die Polizei richtete sogenannte „Gefahrengebiete“ ein, Aktivisten im besonders vom restriktiven Vorgehen der Ordnungsbehörden betroffenen Stadtteil St. Pauli machten daraufhin die Klobürste zum Protestsymbol und riefen zur Kissenschlacht auf der Reeperbahn auf. „Gefahrengebiete & andere Hamburgensien“ ist die essayistische Chronik eines heißen Winters, der noch bis in die Gegenwart hinein seine Spuren in der Stadt hinterlassen hat, denn die Polizei hält nach wie vor an Gefahrengebieten fest, und das obwohl sie vom Verfassungsgericht für Unrecht erklärt wurden.
Inzwischen wurde die Leitung der Davidwache, der Polizei-Pressesprecher, der Polizeipräsident und der Innensenator abgelöst – doch die „Gefahrengebiete“ auf St. Pauli und in St. Georg sind geblieben …
Nach der Filmvorführung Gespräch und Diskussion zum aktuellen Stand der Hamburger „Gefahrengebiete“ mit Filmemacher Rasmus Gerlach und Justizsenator Till Steffen(angefragt).
Die Film-Altonale präsentiert
Gefahrengebiete & andere Hamburgensien
Rasmus Gerlach, DE 2015, 74min
Ende 2013 überlagerten sich in Hamburg drei große Konflikte: der Kampf um das autonome Zentrum Rote Flora, die Auseinandersetzungen um das Bleiberecht der Lampedusa-Flüchtlinge und der Protest gegen den Abriss der Esso-Hochhäuser.
Als die Polizei kurz vor Weihnachten gewaltsam eine Demonstration auflöste, eskalierte die Situation. Die Polizei richtete sogenannte „Gefahrengebiete“ ein, Aktivisten im besonders vom restriktiven Vorgehen der Ordnungsbehörden betroffenen Stadtteil St. Pauli machten daraufhin die Klobürste zum Protestsymbol und riefen zur Kissenschlacht auf der Reeperbahn auf. „Gefahrengebiete & andere Hamburgensien“ ist die essayistische Chronik eines heißen Winters, der noch bis in die Gegenwart hinein seine Spuren in der Stadt hinterlassen hat, denn die Polizei hält nach wie vor an Gefahrengebieten fest, und das obwohl sie vom Verfassungsgericht für Unrecht erklärt wurden.
Inzwischen wurde die Leitung der Davidwache, der Polizei-Pressesprecher, der Polizeipräsident und der Innensenator abgelöst – doch die „Gefahrengebiete“ auf St. Pauli und in St. Georg sind geblieben …
Nach der Filmvorführung Gespräch und Diskussion zum aktuellen Stand der Hamburger „Gefahrengebiete“ mit Filmemacher Rasmus Gerlach und Justizsenator Till Steffen(angefragt).