#Female Pleasure

  • GenreDokumentarfilm
  • RegieBarbara Miller
  • LandCH, DE
  • Jahr2018
  • Länge97 min
  • SpracheOmU
  • Websitevisit

Fünf mutige, kluge und selbstbestimmte Frauen stehen im Zentrum von Barbara Millers Dokumentarfilm #FEMALE PLEASURE. Sie brechen das Tabu des Schweigens und der Scham, das ihnen die Gesellschaft oder ihre religiösen Gemeinschaften mit ihren archaisch-patriarchalen Strukturen auferlegen. Mit einer unfassbaren positiven Energie und aller Kraft setzen sich Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen ein, hinweg über jedwede gesellschaftliche sowie religiöse Normen und Schranken. Dafür zahlen sie einen hohen Preis – sie werden öffentlich diffamiert, verfolgt und bedroht, von ihrem ehemaligen Umfeld werden sie verstoßen und von Religionsführern und fanatischen Gläubigen sogar mit dem Tod bedroht. #FEMALE PLEASURE ist ein Film, der schildert, wie universell und alle kulturellen und religiösen Grenzen überschreitend die Mechanismen sind, die die Situation der Frau – egal in welcher Gesellschaftsform – bis heute bestimmen. Gleichzeitig zeigen die fünf Protagonistinnen, wie man mit Mut, Kraft und Lebensfreude jede Struktur verändern kann.

Die Protagonistinnen:

DEBORAH FELDMAN wuchs abgeschottet in einer ultraorthodoxen jüdischen Familie im New Yorker Quartier Williamsburg auf. Mit 17 Jahren wurde sie an einen jungen Mann verheiratet, den sie eineinziges Mal zuvor gesehen hatte. Unmittelbar vor ihrer Hochzeitsnacht hörte Deborah das erste Mal in ihrem Leben von Sex und ihren Pflichten als Ehefrau. Sie begann nach Wegen zu suchen, die Gemeinschaft, mit ihrem Sohn, zu verlassen. Heute lebt Deborah als erfolgreiche Schriftstellerin mit ihrem Sohn ein freies, selbstbestimmtes Leben in Berlin. Sie ist seit der Veröffentlichung ihres Bestsellers »Unorthodox« und »Überbitten« Hoffnungsträgerin vieler in ultra-orthodoxen Gemeinschaften lebender Frauen.

LEYLA HUSSEIN wurde als 7-jähriges Mädchen einer streng gläubigen muslimischen Familie genital verstümmelt. Obwohl der Koran diese Praxis nicht kennt. Seit der Geburt ihrer Tochter kämpft sie für körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung muslimischer Frauen in fundamentalistischen Ländern, aber auch in Europa. Und setzt sich für das Recht aller Frauen auf eine lustvolle Sexualität ein. Leyla kämpft heute als Psychotherapeutin und Aktivistin gegen weibliche Genitalverstümmelung in Europa und Afrika und tritt vor der UNO und dem Englischen Parlament auf, um die Situation gefährdeter Mädchen, auch in Europa, endlich erfolgreich zu verändern.

Die Japanerin ROKUDENASHIKO, wuchs in einem traditionell-buddhistischen-schintoistischem Elternhaus auf. Als Manga- und Aktionskünstlerin mit Vagina-Performances kämpft sie gegen die Verteufelung der weiblichen Lust und Sexualität in Japan. Sie wurde deshalb verhaftet und angeklagt; ihr drohen zwei Jahre Haft. Rokudenashiko setzt sich vehement für die Akzeptanz der künstlerischen Darstellung der Vagina und für die künstlerische Freiheit in ihrer Arbeit ein. Durch alle Instanzen kämpft sie für einen Freispruch in ihrem Prozess wegen »Obszönität«.

DORIS WAGNER, aufgewachsen in einer streng gläubigen christlichen Familie in Bayern, trat mit 19 Jahren in ein erzkatholisches Ordenskloster ein. Sie erlebte sexuellen Missbrauch und kämpft seither gegen Doppelmoral und sexuelle Übergriffe in der katholischen Kirche. Als studierte Theologin und promovierte Philosophin engagiert sich Doris Wagner für Missbrauchsopfer der katholischen Kirche und kirchlicher Sekten. Sie versucht eine Anerkennung der Verantwortung und ein Umdenken seitens der katholischen Kirche, von höchster Stelle zu erwirken.

VITHIKA YADAV wuchs als Mädchen in einer traditionellen hinduistischen Familie im nordindischen Rajasthan auf. Von klein auf lernte sie, keinem Mann in die Augen zu schauen und sich nie allein auf die Straße zu wagen. Doch alle Verhaltensregeln schützten sie nicht vor dem, was der überwiegenden Mehrheit der indischen Mädchen und Frauen täglich widerfährt: »Eve teasing« – »Eva hänseln« – nennen es die indischen Männer; damit sind sexuelle Belästigung und Übergriffe an Mädchen und Frauen gemeint. Doch Vithika begann, sich zu wehren. Vithika gewann 2013 den Preis für »Excellence & Innovation in Sexuality Innovation« für die von ihr mitbegründete indische Sexualaufklärungs-Plattform »Love Matters« die heute Millionen von Nutzer und Follower hat.

#Female Pleasure

Barbara Miller, CH/DE 2018, 97min, OmU

Fünf mutige, kluge und selbstbestimmte Frauen stehen im Zentrum von Barbara Millers Dokumentarfilm #FEMALE PLEASURE. Sie brechen das Tabu des Schweigens und der Scham, das ihnen die Gesellschaft oder ihre religiösen Gemeinschaften mit ihren archaisch-patriarchalen Strukturen auferlegen. Mit einer unfassbaren positiven Energie und aller Kraft setzen sich Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen ein, hinweg über jedwede gesellschaftliche sowie religiöse Normen und Schranken. Dafür zahlen sie einen hohen Preis – sie werden öffentlich diffamiert, verfolgt und bedroht, von ihrem ehemaligen Umfeld werden sie verstoßen und von Religionsführern und fanatischen Gläubigen sogar mit dem Tod bedroht. #FEMALE PLEASURE ist ein Film, der schildert, wie universell und alle kulturellen und religiösen Grenzen überschreitend die Mechanismen sind, die die Situation der Frau – egal in welcher Gesellschaftsform – bis heute bestimmen. Gleichzeitig zeigen die fünf Protagonistinnen, wie man mit Mut, Kraft und Lebensfreude jede Struktur verändern kann.

Die Protagonistinnen:

DEBORAH FELDMAN wuchs abgeschottet in einer ultraorthodoxen jüdischen Familie im New Yorker Quartier Williamsburg auf. Mit 17 Jahren wurde sie an einen jungen Mann verheiratet, den sie eineinziges Mal zuvor gesehen hatte. Unmittelbar vor ihrer Hochzeitsnacht hörte Deborah das erste Mal in ihrem Leben von Sex und ihren Pflichten als Ehefrau. Sie begann nach Wegen zu suchen, die Gemeinschaft, mit ihrem Sohn, zu verlassen. Heute lebt Deborah als erfolgreiche Schriftstellerin mit ihrem Sohn ein freies, selbstbestimmtes Leben in Berlin. Sie ist seit der Veröffentlichung ihres Bestsellers »Unorthodox« und »Überbitten« Hoffnungsträgerin vieler in ultra-orthodoxen Gemeinschaften lebender Frauen.

LEYLA HUSSEIN wurde als 7-jähriges Mädchen einer streng gläubigen muslimischen Familie genital verstümmelt. Obwohl der Koran diese Praxis nicht kennt. Seit der Geburt ihrer Tochter kämpft sie für körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung muslimischer Frauen in fundamentalistischen Ländern, aber auch in Europa. Und setzt sich für das Recht aller Frauen auf eine lustvolle Sexualität ein. Leyla kämpft heute als Psychotherapeutin und Aktivistin gegen weibliche Genitalverstümmelung in Europa und Afrika und tritt vor der UNO und dem Englischen Parlament auf, um die Situation gefährdeter Mädchen, auch in Europa, endlich erfolgreich zu verändern.

Die Japanerin ROKUDENASHIKO, wuchs in einem traditionell-buddhistischen-schintoistischem Elternhaus auf. Als Manga- und Aktionskünstlerin mit Vagina-Performances kämpft sie gegen die Verteufelung der weiblichen Lust und Sexualität in Japan. Sie wurde deshalb verhaftet und angeklagt; ihr drohen zwei Jahre Haft. Rokudenashiko setzt sich vehement für die Akzeptanz der künstlerischen Darstellung der Vagina und für die künstlerische Freiheit in ihrer Arbeit ein. Durch alle Instanzen kämpft sie für einen Freispruch in ihrem Prozess wegen »Obszönität«.

DORIS WAGNER, aufgewachsen in einer streng gläubigen christlichen Familie in Bayern, trat mit 19 Jahren in ein erzkatholisches Ordenskloster ein. Sie erlebte sexuellen Missbrauch und kämpft seither gegen Doppelmoral und sexuelle Übergriffe in der katholischen Kirche. Als studierte Theologin und promovierte Philosophin engagiert sich Doris Wagner für Missbrauchsopfer der katholischen Kirche und kirchlicher Sekten. Sie versucht eine Anerkennung der Verantwortung und ein Umdenken seitens der katholischen Kirche, von höchster Stelle zu erwirken.

VITHIKA YADAV wuchs als Mädchen in einer traditionellen hinduistischen Familie im nordindischen Rajasthan auf. Von klein auf lernte sie, keinem Mann in die Augen zu schauen und sich nie allein auf die Straße zu wagen. Doch alle Verhaltensregeln schützten sie nicht vor dem, was der überwiegenden Mehrheit der indischen Mädchen und Frauen täglich widerfährt: »Eve teasing« – »Eva hänseln« – nennen es die indischen Männer; damit sind sexuelle Belästigung und Übergriffe an Mädchen und Frauen gemeint. Doch Vithika begann, sich zu wehren. Vithika gewann 2013 den Preis für »Excellence & Innovation in Sexuality Innovation« für die von ihr mitbegründete indische Sexualaufklärungs-Plattform »Love Matters« die heute Millionen von Nutzer und Follower hat.