Die AGDOK lädt ein zu einem öffentlichen Arbeitstreffen mit dem Grimme-Preisträger, Journalisten und Buchautor Wilfried Huismann, den der Umweltkonzern WWF (World Wide Fund For Nature) wegen seines WWF-kritischen Dokumentarfilms „Der Pakt Mit Dem Panda“ vor Gericht brachte.
Wilfried Huismanns investigativer Dokumentarfilm trifft den WWF an seiner empfindlichsten Stelle: dem Image. Er zeigt die Verstrickung des WWF mit den großen Umweltzerstörern und belegt anhand von Beispielen die These, dass der WWF Teil des Systems der Ausbeutung ist und sich damit zum Partner von Umweltzerstörung und Vertreibung macht.
Nach der Erstausstrahlung in der ARD im Sommer 2011 sorgte der Film für heftige Reaktionen bei Spendern und Förderern des WWF. Austritte und Spendeneinbußen waren die Folge. Juristen versuchen seitdem, eine Wiederholung zu verhindern.
Von den beantragten einstweiligen Verfügungen wurden nur einige erlassen – am 26.9. wird gerichtlich über deren Aufhebung entschieden. Wilfried Huismann wird vom Ausgang des Verfahrens berichten.
Während für den Film die gerichtliche Entscheidung aussteht, gibt es bezüglich des auf dem Film basierenden Buches SCHWARZBUCH WWF bereits eine Einigung zwischen Verlag/Autor und dem WWF. Aber ist es noch Ausdruck von Rechtsstaatlichkeit oder schon eine Einschränkung der Pressefreiheit, wenn ein Autor per Gericht zum Weichspülen von im Kern richtigen Aussagen genötigt wird und beispielsweise die Aussage „arbeitet er mit dem Gentechnikriesen Monsanto zusammen“ korrigiert wird zu „sitzt er mit dem Gentechnikriesen Monsanto zusammen“ oder aus einem „Alibi-Projekt“ eine „Alibiveranstaltung“ wird und „ist Palm Oil Officer und zuständig für die Partnerschaft mit der Palmölindustrie“ geändert werden muss zu „stellt sich als Palm Oil Officer vor, zuständig für die Zusammenarbeit mit den Palmölunternehmen“ ?
Dies sind 3 von 21 Stellen, die in der Neuauflage geändert sein werden. Wir sprechen mit dem Autor darüber, welche Folgen es haben kann, sich kritisch mit den „Großen und Mächtigen“ auseinanderzusetzen und wer sie zu tragen hat.
Der Pakt mit dem Panda
Wilfried Huismann, DE 2011, OmU
Die AGDOK lädt ein zu einem öffentlichen Arbeitstreffen mit dem Grimme-Preisträger, Journalisten und Buchautor Wilfried Huismann, den der Umweltkonzern WWF (World Wide Fund For Nature) wegen seines WWF-kritischen Dokumentarfilms „Der Pakt Mit Dem Panda“ vor Gericht brachte.
Wilfried Huismanns investigativer Dokumentarfilm trifft den WWF an seiner empfindlichsten Stelle: dem Image. Er zeigt die Verstrickung des WWF mit den großen Umweltzerstörern und belegt anhand von Beispielen die These, dass der WWF Teil des Systems der Ausbeutung ist und sich damit zum Partner von Umweltzerstörung und Vertreibung macht.
Nach der Erstausstrahlung in der ARD im Sommer 2011 sorgte der Film für heftige Reaktionen bei Spendern und Förderern des WWF. Austritte und Spendeneinbußen waren die Folge. Juristen versuchen seitdem, eine Wiederholung zu verhindern.
Von den beantragten einstweiligen Verfügungen wurden nur einige erlassen – am 26.9. wird gerichtlich über deren Aufhebung entschieden. Wilfried Huismann wird vom Ausgang des Verfahrens berichten.
Während für den Film die gerichtliche Entscheidung aussteht, gibt es bezüglich des auf dem Film basierenden Buches SCHWARZBUCH WWF bereits eine Einigung zwischen Verlag/Autor und dem WWF. Aber ist es noch Ausdruck von Rechtsstaatlichkeit oder schon eine Einschränkung der Pressefreiheit, wenn ein Autor per Gericht zum Weichspülen von im Kern richtigen Aussagen genötigt wird und beispielsweise die Aussage „arbeitet er mit dem Gentechnikriesen Monsanto zusammen“ korrigiert wird zu „sitzt er mit dem Gentechnikriesen Monsanto zusammen“ oder aus einem „Alibi-Projekt“ eine „Alibiveranstaltung“ wird und „ist Palm Oil Officer und zuständig für die Partnerschaft mit der Palmölindustrie“ geändert werden muss zu „stellt sich als Palm Oil Officer vor, zuständig für die Zusammenarbeit mit den Palmölunternehmen“ ?
Dies sind 3 von 21 Stellen, die in der Neuauflage geändert sein werden. Wir sprechen mit dem Autor darüber, welche Folgen es haben kann, sich kritisch mit den „Großen und Mächtigen“ auseinanderzusetzen und wer sie zu tragen hat.