Der Titel klingt wie ein Thriller und tatsächlich spielt sich mitten im Amazonas ein Drama mit ungeahnten ökologischen und sozialen Folgen ab. Der Fluss Xingu soll zum drittgrößten Wasserkraftwerk der Welt aufgestaut werden. Dabei wird mehr Erde bewegt als beim Bau des Panama-Kanals und es wird eine Urwaldfläche von der Größe des Bodensees geflutet. Über 30.000 Indigene, Flussbauern und Bewohner der Stadt Altamira werden vertrieben. Dabei ist der Großteil der Energie gar nicht für die Versorgung der Bevölkerung gedacht, sondern für die weitere wirtschaftliche Erschließung des Amazonas und dort tätige Unternehmen, wie zum Beispiel Hydro Aluminium, einem internationalen Aluminiumkonzern.
Das Staudammprojekt Belo Monte ist umstritten. Die Wirtschaftlichkeit steht in Frage und die Anwohner wehren sich gegen die Umsiedlung. Wie steht es um Umweltauflagen und die Arbeitsbedingungen vor Ort? Der Film von Martin Keßler berichtet über den Beginn der Bauarbeiten und den Widerstand gegen das Mammutprojekt. Belo Monte wirft die Frage auf, wie verantwortungsbewusst wir mit der wertvollsten Ressource umgehen, die wir haben, der Natur.
Anschließende Diskussion mit
Peter Camin, Betriebsrat Hydro Aluminium
Martin Keßler, Regisseur
David Vollrath, Rettet den Regenwald e. V.
Moderation: Frederic Werner, FES
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Bitte melden Sie sich per E-Mail, Telefon oder im Internet an.
Countdown am Xingu II
Martin Keßler, DE 2011, 61min
Der Titel klingt wie ein Thriller und tatsächlich spielt sich mitten im Amazonas ein Drama mit ungeahnten ökologischen und sozialen Folgen ab. Der Fluss Xingu soll zum drittgrößten Wasserkraftwerk der Welt aufgestaut werden. Dabei wird mehr Erde bewegt als beim Bau des Panama-Kanals und es wird eine Urwaldfläche von der Größe des Bodensees geflutet. Über 30.000 Indigene, Flussbauern und Bewohner der Stadt Altamira werden vertrieben. Dabei ist der Großteil der Energie gar nicht für die Versorgung der Bevölkerung gedacht, sondern für die weitere wirtschaftliche Erschließung des Amazonas und dort tätige Unternehmen, wie zum Beispiel Hydro Aluminium, einem internationalen Aluminiumkonzern.
Das Staudammprojekt Belo Monte ist umstritten. Die Wirtschaftlichkeit steht in Frage und die Anwohner wehren sich gegen die Umsiedlung. Wie steht es um Umweltauflagen und die Arbeitsbedingungen vor Ort? Der Film von Martin Keßler berichtet über den Beginn der Bauarbeiten und den Widerstand gegen das Mammutprojekt. Belo Monte wirft die Frage auf, wie verantwortungsbewusst wir mit der wertvollsten Ressource umgehen, die wir haben, der Natur.
Anschließende Diskussion mit
Peter Camin, Betriebsrat Hydro Aluminium
Martin Keßler, Regisseur
David Vollrath, Rettet den Regenwald e. V.
Moderation: Frederic Werner, FES
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Bitte melden Sie sich per E-Mail, Telefon oder im Internet an.