Born to Fake

  • GenreDokumentarfilm
  • RegieErec Brehmer & Benjamin Rost
  • LandD
  • Jahr2025
  • Länge93 min
  • Websitevisit

Die Regisseure rekonstruieren mit Originalmaterial die Geschichte des TV-Fälschers Michael Born, dessen Betrugsfilme in den 90er Jahren ungeprüft bei stern TV und in anderen TV-Sendungen liefen. Ein wilder, geistreicher Film über einen der größten Medienskandale der Bundesrepublik und über seine beunruhigende Aktualität im Zeitalter von KI.
Mitte der 1990er Jahre, genau vor 30 Jahren, flog sein System aus erfundenen Geschichten, inszenierten Szenen und gezielten Grenzüberschreitungen auf, Stern TV hatte 1995 Strafanzeige gestellt. Nach Michael Borns Enttarnung im Januar 1996 lief eine kurze, heftige Schockwelle durch die deutschen Medien. Im Fokus: Stern TV Moderator Günther Jauch. Plötzlich stand nicht mehr nur ein einzelner Fälscher im Fokus, sondern die Frage, wie sensationshungrige Redaktionen, Zeitdruck und schwache Kontrollen solche Bilder überhaupt möglich gemacht hatten. Der Fall wurde schnell zu einer Grundsatzdebatte über Privatfernsehen, Quotendruck und die verwischte Grenze zwischen Inszenierung, Nachstellung und bewusster Täuschung.
Verurteilt wurde Michael Born am Ende nicht für den Betrug am Fernsehpublikum. Er bekam 4 Jahre Haft, weil er für seine Bilder reale Straftaten beging.
Michael Born starb am 4. März 2019 in Graz im Alter von 60 Jahren. Vorher hatte er dort noch an einem Theaterstück über seinen Fall gearbeitet …
Born to Fake rekonstruiert diesen Fall als Geschichte eines medialen Kipppunkts: den Moment, als die Wirklichkeit dem TV nicht mehr reichte.

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Born to Fake

Erec Brehmer & Benjamin Rost, D 2025, 93min

Die Regisseure rekonstruieren mit Originalmaterial die Geschichte des TV-Fälschers Michael Born, dessen Betrugsfilme in den 90er Jahren ungeprüft bei stern TV und in anderen TV-Sendungen liefen. Ein wilder, geistreicher Film über einen der größten Medienskandale der Bundesrepublik und über seine beunruhigende Aktualität im Zeitalter von KI.
Mitte der 1990er Jahre, genau vor 30 Jahren, flog sein System aus erfundenen Geschichten, inszenierten Szenen und gezielten Grenzüberschreitungen auf, Stern TV hatte 1995 Strafanzeige gestellt. Nach Michael Borns Enttarnung im Januar 1996 lief eine kurze, heftige Schockwelle durch die deutschen Medien. Im Fokus: Stern TV Moderator Günther Jauch. Plötzlich stand nicht mehr nur ein einzelner Fälscher im Fokus, sondern die Frage, wie sensationshungrige Redaktionen, Zeitdruck und schwache Kontrollen solche Bilder überhaupt möglich gemacht hatten. Der Fall wurde schnell zu einer Grundsatzdebatte über Privatfernsehen, Quotendruck und die verwischte Grenze zwischen Inszenierung, Nachstellung und bewusster Täuschung.
Verurteilt wurde Michael Born am Ende nicht für den Betrug am Fernsehpublikum. Er bekam 4 Jahre Haft, weil er für seine Bilder reale Straftaten beging.
Michael Born starb am 4. März 2019 in Graz im Alter von 60 Jahren. Vorher hatte er dort noch an einem Theaterstück über seinen Fall gearbeitet …
Born to Fake rekonstruiert diesen Fall als Geschichte eines medialen Kipppunkts: den Moment, als die Wirklichkeit dem TV nicht mehr reichte.