»KILL YOUR BABIES« wird beim Filmschnitt das Herausschneiden von Lieblings-Szenen genannt. Wenn Filmemacher:innen in Hamburg bei ihrem Filmschnitt nicht mehr weiter wissen, dann gibt es eine Adresse, die von Peter Sempel, wie auch von Fatih Akin weitergereicht wird: Andrew Bird. Er bringt die Geduld und Expertise mit, um im Schnitt zu retten, was noch zu retten ist. An diesem Abend seziert das Hamburger Academy of Motion Pictures-Mitglied Andrew Bird den neuen Rohschnitt des noch unveröffentlichten Films Bomb Hugger von Rasmus Gerlach, benannt nach dem Streetart-Kunstwerk von Banksy in Hamburg.
Im Montagefilm werden Beobachtungen an Banksys Hamburger Anti-Kriegskunstwerk Bomb Hugger mit Archivmaterialien zum Hamburger Feuersturm montiert und ein neues Antikriegs-Kunstwerk im Entstehen dokumentiert. Protagonisten sind u.a. Archäologen die bei einer Notgrabung einen Feuersturm-Keller ausgraben und dabei den »Klecks« entdecken: im Bombenangriff 1943 zusammengeschmolzene Menschen.
Rasmus Gerlach: »Der Hintergrund ist Hamburgs Beitrag zum Weltkino, nämlich die Erfindung der Filmmontage durch Birt Acres, der, als er Filmaufnahmen von der Eröffnung des Nord-Ostsee-Kanals 1895 mit der Ankunft des Kaisers am Dammtor-Bahnhof kombinieren wollte, auf die Idee kam, beides zusammenzuschneiden«.
Im Anschluß: Filmgespräch mit Filmeditor Andrew Bird und Rasmus Gerlach.
Ein Abend In Kooperation mit Bürgerfernsehen TIDE, die Veranstaltung wird aufgezeichnet.
»KILL YOUR BABIES« wird beim Filmschnitt das Herausschneiden von Lieblings-Szenen genannt. Wenn Filmemacher:innen in Hamburg bei ihrem Filmschnitt nicht mehr weiter wissen, dann gibt es eine Adresse, die von Peter Sempel, wie auch von Fatih Akin weitergereicht wird: Andrew Bird. Er bringt die Geduld und Expertise mit, um im Schnitt zu retten, was noch zu retten ist. An diesem Abend seziert das Hamburger Academy of Motion Pictures-Mitglied Andrew Bird den neuen Rohschnitt des noch unveröffentlichten Films Bomb Hugger von Rasmus Gerlach, benannt nach dem Streetart-Kunstwerk von Banksy in Hamburg.
Im Montagefilm werden Beobachtungen an Banksys Hamburger Anti-Kriegskunstwerk Bomb Hugger mit Archivmaterialien zum Hamburger Feuersturm montiert und ein neues Antikriegs-Kunstwerk im Entstehen dokumentiert. Protagonisten sind u.a. Archäologen die bei einer Notgrabung einen Feuersturm-Keller ausgraben und dabei den »Klecks« entdecken: im Bombenangriff 1943 zusammengeschmolzene Menschen.
Rasmus Gerlach: »Der Hintergrund ist Hamburgs Beitrag zum Weltkino, nämlich die Erfindung der Filmmontage durch Birt Acres, der, als er Filmaufnahmen von der Eröffnung des Nord-Ostsee-Kanals 1895 mit der Ankunft des Kaisers am Dammtor-Bahnhof kombinieren wollte, auf die Idee kam, beides zusammenzuschneiden«.
Im Anschluß: Filmgespräch mit Filmeditor Andrew Bird und Rasmus Gerlach.
Ein Abend In Kooperation mit Bürgerfernsehen TIDE, die Veranstaltung wird aufgezeichnet.