Ein Hamburger Filmemacher hat nach einem Schlaganfall nur noch ein eingeschränktes Gesichtsfeld, einen Tunnelblick. Über Nacht ist seine visuelle Welt zu einem Puzzle geworden. Alltäglichkeiten wie Einkäufe oder Besuche bei Freunden sind auf einmal eine Herausforderung, ein Abenteuer. Überall Hindernisse, die wie aus dem Nichts auftauchen – wohin sie auch wieder verschwinden.
Er geht mit seiner Kamera auf Reisen, um Menschen zu treffen, die wie er trotz massiver Verluste des Sehvermögens ihr Leben neu erfinden müssen und um sichtbar zu machen, was von außen nicht zu sehen ist. Auf seinem Weg trifft er einen Professor auf der Suche nach Buchstaben, einen mobilen Krankenpfleger, der nicht mehr Autofahren darf und eine Frau, die es zur Liebe ihres Lebens zieht und halbblind Umzugskartons packt. Entstanden ist aus dieser Reise ein Dokumentarfilm über Menschen, die sich auf einer Gratwanderung irgendwo zwischen voller Sicht und Blindsein bewegen. Erzählt mit einer subjektiven Kamera – sehr persönlich und mit spannenden Perspektiven. Eine Reise in eine unbekannte Welt des Sehens.
Der Filmemacher wird zu Gast sein.
Hamburg Premiere
Blinde Flecken
Anders Lang, DE 2018, 55min
Ein Hamburger Filmemacher hat nach einem Schlaganfall nur noch ein eingeschränktes Gesichtsfeld, einen Tunnelblick. Über Nacht ist seine visuelle Welt zu einem Puzzle geworden. Alltäglichkeiten wie Einkäufe oder Besuche bei Freunden sind auf einmal eine Herausforderung, ein Abenteuer. Überall Hindernisse, die wie aus dem Nichts auftauchen – wohin sie auch wieder verschwinden.
Er geht mit seiner Kamera auf Reisen, um Menschen zu treffen, die wie er trotz massiver Verluste des Sehvermögens ihr Leben neu erfinden müssen und um sichtbar zu machen, was von außen nicht zu sehen ist. Auf seinem Weg trifft er einen Professor auf der Suche nach Buchstaben, einen mobilen Krankenpfleger, der nicht mehr Autofahren darf und eine Frau, die es zur Liebe ihres Lebens zieht und halbblind Umzugskartons packt. Entstanden ist aus dieser Reise ein Dokumentarfilm über Menschen, die sich auf einer Gratwanderung irgendwo zwischen voller Sicht und Blindsein bewegen. Erzählt mit einer subjektiven Kamera – sehr persönlich und mit spannenden Perspektiven. Eine Reise in eine unbekannte Welt des Sehens.