Bett und Sofa

Mariä Lichtmeß / Kino-Geburtstag
  • GenreStummfilm mit Live-Musik
  • RegieAbram Room, SU 1926, 80 min, OmU
  • LandUdSSR
  • Jahr1926
  • Länge80 min
  • SpracheOmU
  • Websitevisit

In Zeiten des Wohnraum-Mangels in Moskau Mitte der 1920er Jahre wird aus der Einquartierung eines Gastes schnell eine komplizierte Dreiecksbeziehung. Das satirische Melodram handelt von freier Liebe, einer emanzipierten Frau und zwei Männern, die Bett und Sofa so oft hin und her wechseln wie die entfesselte Kamera ihre Perspektiven.

Ljuda (Lyudmila Semyonova) und ihr Mann Kolja (Nikolai Batalov) leben in einer kleinbürgerlichen Einzimmerwohnung deren Fenster lediglich den Blick auf die Schuhe und Beine der Passanten offenbart. Während Kolja gut gelaunt beim Wiederaufbau des Bolschoi-Theaters arbeitet, fühlt sich Ljuda vernachlässigt und vergeht in Langeweile. Plötzlich kommt Wolodja, ein alter Freund Koljas als Drucker nach Moskau und findet nur auf dem Sofa des Paares einen Platz zum Wohnen. Als Kolja auf eine längere Dienstreise geht, kommt es zum Unvermeidlichen: In seiner Abwesenheit zieht Wolodja vom Sofa ins Bett zu Ludja. Als Kolja zurückkommt, muss er mit dem Sofa vorlieb nehmen. Doch das bleibt nicht der einzige Tausch der Beziehungsstationen in „Bett und Sofa“. Spätestens als ein Kind unterwegs ist, spitzt sich die Lage zu.

Live-Musik: Gitarrenorchester Gilbert Couché
(Thorsten Kerting, Gerd Nikel, Klaus Sieg, Matthias Wagner)

Mariä Lichtmeß / Kino-Geburtstag

Bett und Sofa

Abram Room, SU 1926, 80 min, OmU, UdSSR 1926, 80min, OmU

In Zeiten des Wohnraum-Mangels in Moskau Mitte der 1920er Jahre wird aus der Einquartierung eines Gastes schnell eine komplizierte Dreiecksbeziehung. Das satirische Melodram handelt von freier Liebe, einer emanzipierten Frau und zwei Männern, die Bett und Sofa so oft hin und her wechseln wie die entfesselte Kamera ihre Perspektiven.

Ljuda (Lyudmila Semyonova) und ihr Mann Kolja (Nikolai Batalov) leben in einer kleinbürgerlichen Einzimmerwohnung deren Fenster lediglich den Blick auf die Schuhe und Beine der Passanten offenbart. Während Kolja gut gelaunt beim Wiederaufbau des Bolschoi-Theaters arbeitet, fühlt sich Ljuda vernachlässigt und vergeht in Langeweile. Plötzlich kommt Wolodja, ein alter Freund Koljas als Drucker nach Moskau und findet nur auf dem Sofa des Paares einen Platz zum Wohnen. Als Kolja auf eine längere Dienstreise geht, kommt es zum Unvermeidlichen: In seiner Abwesenheit zieht Wolodja vom Sofa ins Bett zu Ludja. Als Kolja zurückkommt, muss er mit dem Sofa vorlieb nehmen. Doch das bleibt nicht der einzige Tausch der Beziehungsstationen in „Bett und Sofa“. Spätestens als ein Kind unterwegs ist, spitzt sich die Lage zu.

Live-Musik: Gitarrenorchester Gilbert Couché
(Thorsten Kerting, Gerd Nikel, Klaus Sieg, Matthias Wagner)