Der Dokumentarfilm erzählt das abenteuerliche Leben von Wolfgang und Helene Beltracchi. Der Film zeigt und demonstriert die handwerkliche Finesse, mit der sie gearbeitet haben lässt aber auch Experten, Kunsthändler, Sammler und den Ermittler zu Wort kommen, der die Beltracchis am Ende überführte. Auch die Frage nach dem Wert von Original und Fälschung wird gestellt. Entstanden ist eine dokumentarische Gaunerkomödie und eine “höchst amüsante Doku”, wie das Branchenblatt Blickpunkt Film nach der Tradeshow von Edition Senator auf der Münchener Filmwoche schreibt.
Von Dezember 2011 bis März 2013 haben Arne Birkenstock und sein Team mit Wolfgang und Helene Beltracchi gedreht, die für den größten Kunstfälscher-Skandal der Nachkriegszeit verantwortlich sind: Wolfgang Beltracchi hat über fast vier Jahrzehnte Lücken im Werk großer Künstler aufgespürt, deren Œuvre mit „neuen“ Werken aufgefüllt und gemeinsam mit seiner Frau Helene als Originale weltweit in den Handel gebracht.
Mit kunsthistorischem Wissen und handwerklichem Geschick narrte Beltracchi namhafte Experten, Gutachter, Kuratoren, Kunsthändler, Galeristen und Sammler in der ganzen Welt und richtete einen Schaden von mehreren zehn Millionen Euro an. Beltracchis Bilder wurden in Auktionshäusern wie Christies, Sotheby‘s oder dem Kunsthaus Lempertz versteigert, „sein“ als “Rotes Bild mit Pferden, 1914″ bezeichnetes Gemälde im Stile Heinrich Campendonks erzielte den Rekordpreis von 2,8 Millionen Euro, galt unter Fachleuten als ein „Schlüsselwerk der Moderne“ und wurde bereits von bedeutenden Museen in aller Welt angefragt.
Dieses Werk war es auch, mit dem der Fälschungsskandal aufflog.
In dem Film erzählen Wolfgang und Helene Beltracchi exklusiv ihre abenteuerliche Lebensgeschichte. Es ist ein Kunstkrimi, der zugleich eine Parabel auf die besinnungslose Gier überhitzter Märkte ist. Auch die Opfer kommen zu Wort, erzählen ihre Sicht auf den Fälscher und berichten vom erlittenen wirtschaftlichen Schaden. Kunstexperten weisen außerdem auf den ideellen Schaden hin, den Beltracchi anrichtete, indem er neue Bilder im Namen längst verstorbener Künstler erfand, ihr Gesamtwerk auf diese Weise nachträglich veränderte und so auch die kunsthistorische Sicht auf diese Künstler und ihr Werk verfälschte.
Beltracchi – Die Kunst der Fälschung
Arne Birkenstock, DE 2014, 96min
Der Dokumentarfilm erzählt das abenteuerliche Leben von Wolfgang und Helene Beltracchi. Der Film zeigt und demonstriert die handwerkliche Finesse, mit der sie gearbeitet haben lässt aber auch Experten, Kunsthändler, Sammler und den Ermittler zu Wort kommen, der die Beltracchis am Ende überführte. Auch die Frage nach dem Wert von Original und Fälschung wird gestellt. Entstanden ist eine dokumentarische Gaunerkomödie und eine “höchst amüsante Doku”, wie das Branchenblatt Blickpunkt Film nach der Tradeshow von Edition Senator auf der Münchener Filmwoche schreibt.
Von Dezember 2011 bis März 2013 haben Arne Birkenstock und sein Team mit Wolfgang und Helene Beltracchi gedreht, die für den größten Kunstfälscher-Skandal der Nachkriegszeit verantwortlich sind: Wolfgang Beltracchi hat über fast vier Jahrzehnte Lücken im Werk großer Künstler aufgespürt, deren Œuvre mit „neuen“ Werken aufgefüllt und gemeinsam mit seiner Frau Helene als Originale weltweit in den Handel gebracht.
Mit kunsthistorischem Wissen und handwerklichem Geschick narrte Beltracchi namhafte Experten, Gutachter, Kuratoren, Kunsthändler, Galeristen und Sammler in der ganzen Welt und richtete einen Schaden von mehreren zehn Millionen Euro an. Beltracchis Bilder wurden in Auktionshäusern wie Christies, Sotheby‘s oder dem Kunsthaus Lempertz versteigert, „sein“ als “Rotes Bild mit Pferden, 1914″ bezeichnetes Gemälde im Stile Heinrich Campendonks erzielte den Rekordpreis von 2,8 Millionen Euro, galt unter Fachleuten als ein „Schlüsselwerk der Moderne“ und wurde bereits von bedeutenden Museen in aller Welt angefragt.
Dieses Werk war es auch, mit dem der Fälschungsskandal aufflog.
In dem Film erzählen Wolfgang und Helene Beltracchi exklusiv ihre abenteuerliche Lebensgeschichte. Es ist ein Kunstkrimi, der zugleich eine Parabel auf die besinnungslose Gier überhitzter Märkte ist. Auch die Opfer kommen zu Wort, erzählen ihre Sicht auf den Fälscher und berichten vom erlittenen wirtschaftlichen Schaden. Kunstexperten weisen außerdem auf den ideellen Schaden hin, den Beltracchi anrichtete, indem er neue Bilder im Namen längst verstorbener Künstler erfand, ihr Gesamtwerk auf diese Weise nachträglich veränderte und so auch die kunsthistorische Sicht auf diese Künstler und ihr Werk verfälschte.