Art’s home is my Kassel

  • GenreDokumentarfilm
  • RegieKatrin und Susanne Heinz
  • LandDE
  • Jahr2014
  • Länge86 min
  • Websitevisit

Alle 5 Jahre rückt die nordhessische Stadt Kassel ins Zentrum der internationalen Kunstszene. Hunderttausende Besucher werden in 100 Tagen aus der ganzen Welt anreisen, wenn die Elite der zeitgenössischen Kunst hier ausstellt. Es rauft sich auf amüsante Weise zusammen, was eigentlich nicht zu passen scheint: Weltkunst und deutsche Provinz.

Die beiden Schwestern und gebürtigen Kasselerinnen beobachten das Geschehen vor, während und nach der documenta 13 auf ihre eigene Weise. Sie begleiten die Protagonisten durch ihren „Alltag im Ausnahmezustand“ und gewähren einen anderen Blick hinter die Kulissen des Mega-Events als es die übliche Kunstberichterstattung tut. So wurde in Frank Baums Schreinerei ein Kunstwerk von Mark Dion gefertigt, bei dem der Künstler am Ende nur noch die Höhe des Knopfes selber bestimmt. Der Architekt Markus Hanisch kämpft mit dem Grundwasser, weil der Künstler Marcos Lutyens gern seinen Ausstellungsraum im Boden versenken möchte. Die Studentin Rui Yin gibt Führungen am Fließband und Jutta Rudolph, Kasseler Urgestein und Taxifahrerin, ist Lost in Translation.

Art’s home is my Kassel

Katrin und Susanne Heinz, DE 2014, 86min

Alle 5 Jahre rückt die nordhessische Stadt Kassel ins Zentrum der internationalen Kunstszene. Hunderttausende Besucher werden in 100 Tagen aus der ganzen Welt anreisen, wenn die Elite der zeitgenössischen Kunst hier ausstellt. Es rauft sich auf amüsante Weise zusammen, was eigentlich nicht zu passen scheint: Weltkunst und deutsche Provinz.

Die beiden Schwestern und gebürtigen Kasselerinnen beobachten das Geschehen vor, während und nach der documenta 13 auf ihre eigene Weise. Sie begleiten die Protagonisten durch ihren „Alltag im Ausnahmezustand“ und gewähren einen anderen Blick hinter die Kulissen des Mega-Events als es die übliche Kunstberichterstattung tut. So wurde in Frank Baums Schreinerei ein Kunstwerk von Mark Dion gefertigt, bei dem der Künstler am Ende nur noch die Höhe des Knopfes selber bestimmt. Der Architekt Markus Hanisch kämpft mit dem Grundwasser, weil der Künstler Marcos Lutyens gern seinen Ausstellungsraum im Boden versenken möchte. Die Studentin Rui Yin gibt Führungen am Fließband und Jutta Rudolph, Kasseler Urgestein und Taxifahrerin, ist Lost in Translation.